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Europapreis 2013

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070513europapreisDer Kulturwerkraum war bei der Verleihung des Europapreises 2013 in Mainz dabei!

Im Rahmen der Verleihung des Europapreises 2013 des Landes Rheinland-Pfalz am 07.05.2013 in Mainz wurde dem Kulturwerkraum e.V. durch Staatsministerin Margit Conrad eine "Lobende Anerkennungen" ausgesprochen und in Form einer Urkunde übergeben.
Die Mitglieder des Kulturwerkraums freuen sich ganz besonders über die anerkennenden Worte der Staatsministerin und geben diese gerne an all diejenigen weiter, die so tatkräftig an dem Europapuzzle mitgearbeitet haben.

Quelle: Wochenblatt VG Montabaur, 17.05.2013

 

kulturwerkraum


Der Kulturwerkraum e.V. Montabaur lädt zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Filmclub Mons Tabor ein. Historische Aufnahmen des Filmclubs stehen im abwechslungsreichen Kontrast zu dem farbenfrohen Werken der Künstler des Kulturwerkraums.
Freuen Sie sich auf Momentaufnahmen aus der Vergangenheit und Impressionen aus der Gegenwart.

Wir laden Sie herzlich am 05.05.2012 um 19 Uhr zur Vernissage in die Räume des Azurit Seniorenzentrums, Josef-Kehrein-Str. 1, 56410 Montabaur ein.

Die Ausstellung kann vom 06.05. bis 16.05. täglich von 9 bis 17 Uhr besucht werden.


Wochenblatt der VG Montabaur - vom 27.04.2012

WW-Leben-16-09-2011

Lokalanzeiger-16-09-2011

Lokalanzeiger-14-09-2011

 

Deutschland - Eine Zeitreise

wb35cHallo Europa! An dieser Stelle möchten wir Ihnen das vierte europäische Land, das zum diesjährigen Schustermarkt (17. und 18.09.) mit weiteren vier Ländern - nicht ganz - aber dazu kommen wir später ... an der Stadtmauer der Kreisstadt präsentiert wird, vorstellen. "Deutschland - Eine Zeitreise" wurde von den Bewohnern des Azurit-Seniorenzentrums in Montabaur zusammen, unterstützt von Mitarbeitern unter der Anleitung von Gina Herfert vom Kulturwerkraum Montabaur e.V. gemeinsam gestaltet. Das Thema wurde liebevoll in Form von Collagen umgesetzt, dabei wurden Geschichte und Erinnerungen ausgetauscht, Fotos gezeigt und viel gelacht. Die Originale werden ebenfalls zum Schustermarkt am 17. und 18.09. ausgestellt.

Wie bereits angekündigt, werden wir in den kommenden Wochen an gleicher Stelle weitere Länder des "Europa Puzzles" vorstellen. Alle, die sich an diesem Projekt künstlerisch beteiligen oder mit einem Stand ein EU-Land kulinarisch präsentieren möchten, laden wir gerne zur nächsten Besprechung ein. Bitte nehmen Sie vorher mit uns Kontakt auf. Nähere Informationen zu dem Projekt: Gina Herfert, Tel.0172/6622690.


Wochenblatt v. 9.09.2011

"Portugal Positivo"

Wochenblatt 26.06.2011Olá Europa! Zwei Puzzle-Teile haben wir Ihnen bereits an dieser Stelle vorgestellt, heute möchten wir Ihnen das dritte europäische Land, das zum diesjährigen Schustermarkt (17. und 18.09.) mit weiteren vier Ländern an der Stadtmauer der Kreisstadt präsentiert wird, vorstellen. Portugal wurde von den Kindern der Josef-Kehrein-Grundschule in Montabaur während der Projekttage unter der Anleitung von Bärbel Rosentreter vom Kulturwerkraum Montabaur e.V. gefertigt. Die Kinder haben Informationen über Land und Leute gesammelt, aufgeschrieben, Plakate gestaltet und zum Abschluss das Puzzle-Teil fertig gestellt.

Wie bereits angekündigt, werden wir in den kommenden Wochen an gleicher Stelle weitere Länder des "Europa Puzzles" präsentieren. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an diesem Projekt künstlerisch beteiligen oder mit einem Stand ein EU-Land kulinarisch als Privatperson oder als Verein präsentieren möchten, Die nächste Vorbesprechung findet am 02.09.2011 um 19 Uhr an der Stadtmauer am "kleinen Park" statt.

Informationen zu dem Projekt: Gina Herfert, Tel. 0172/6622690.

 

Quelle: Wochenblatt v. 2.09.2011

Kocham Polske - Ich liebe Polen

WB35aDzien dobry Europa! An dieser Stelle möchten wir Ihnen das zweite europäische Land, das zum diesjährigen Schustermarkt (17. und 18.09.) mit weiteren vier Ländern an der Stadtmauer der Kreisstadt präsentiert wird, vorstellen. "Kocham Polske" wurde von den Jugendlichen des Mons-Tabor-Gymnasiums zusammen mit ihren Austauschschülern des polnischen Gymnasiums in Kreszowice unter der Anleitung von Alexandra Gawlowski vom Kulturwerkraum Montabaur e.V. gemeinsam gestaltet.

Wie bereits angekündigt, werden wir in den kommenden Wochen an gleicher Stelle die weiteren Länder des "Europa Puzzles" vorstellen. Alle, die sich an diesem Projekt künstlerisch beteiligen oder mit einem Stand ein EU-Land kulinarisch präsentieren möchten, laden wir zu Vorbesprechungen in den Räumlichkeiten des Deutsch-Französischen Kulturhauses "Ile de France" am 02.09.2011 um 19.30 Uhr herzlich ein. Nähere Informationen zu dem Projekt: Gina Herfert, Tel.0172/6622690.

 

Wochenblatt v. 26.08.2011

Projekt Montabaurer Seniorenzentrum kooperiert mit Verein Kulturwerkraum

WWZ-v. 9.08.2011Montabaur. Gemeinsam mit dem Forum Europa verwirklicht der Verein Kulturwerkraum derzeit ein neues Projekt an der historischen Stadtmauer in Montabaur. Hier sollen demnächst die Europäischen Länder in Form von Puzzleteilen installiert werden. Ziel ist die Installation einer Europakarte mit 46 Staaten, die zum Schluss als Ganzes dargestellt und präsentiert werden.

Das Puzzleteil mit den Umrissen Deutschlands wird von Bewohnern des Azurit Seniorenzentrums Montabaur gestaltet. Zehn Bewohner werden dazu in den kommenden Wochen ihre künstlerische Ader ausleben und mit Unterstützung der Ergotherapeuten Judith Acker und Ansgar Göbel Collagen mit Erinnerungsstücken gestalten. Jeder Bewohner wird dazu eine DIN A4 große Collage mit Erinnerungsstücken herstellen, diese wird dann abfotografiert. Alle Kunstwerke der Bewohner werden als Reproduktion schließlich auf der Deutschlandkarte zusammengefasst. Bei einem gemeinsamen Treffen mit Gina Herfert vom Kulturwerkraum Montabaur und Hausleiterin Tatjana Born-Rüßler entwickelten die Teilnehmer schon die ersten Ideen für ihre Arbeiten.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte die Hausleiterin Tatjana Born-Rüßler Kontakt zu Gina Herfert aufgenommen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Bewohnern des Seniorenzentrums und den Mitgliedern des Kulturwerkraum Montabaur auszuloten. „Es geht mir in erster Linie darum, unsren Bewohnern den Zugang zur Kunst auf spielerische Art und Weise zu ermöglichen“, erklärt Tatjana Born-Rüßler. Im Mai war Gina Herfert dann auf die engagierte Hausleiterin zugekommen, um ihr das neue Projekt „Europapuzzle“ vorzustellen und gleichzeitig die Kooperationsmöglichkeit im Rahmen dieses Projekts zu erörtern. Tatjana Born-Rüßler war sofort Feuer und Flamme für das Projekt und sagte spontan die Beteiligung zu.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung zur Eröffnung des Schustermarkts am 17. September in Montabaur werden dann die einzelnen Werke ausgestellt. Jeder Bewohner wird an diesem Tag ebenfalls anwesend sein, um seine Arbeit vorzustellen. Am selben Tag soll auch das gemeinsam gestaltete Deutschland-Puzzleteil seinen endgültigen Platz an der historischen Stadtmauer finden.

Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 9. August 2011

 

Lokalanzeiger-aWE-06082011

Quelle: Lokalanzeiger am Sonntag - vom 7.08.2011

 

Frankreich-Freunde präsentierten farbenfrohe Blumenwelten

 

WWZ v. 03.05.2011Zum dritten Mal präsentierte die Deutsch-Französische Gesellschaft Montabaur (DFG) im Innenhof des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) farbenfrohe Blumenwelten, umrahmt von einem kleinen Markt mit Kräutern, Gewürzen, Obst, Gemüse und Imkerprodukten. Das Reizvolle daran: Die Jugendgruppe der DFG, „Coco Tabor“ (Foto) hatte unter der Anleitung von Sabrina Dessinger (5. von links) 21 Kleider, die sie an den beiden Tagen vorstellten, entworfen und selbst genäht. Im Juni wird die Kollektion auch auf der Bundesgartenschau vorgestellt. Die Besucher durften im kulinarischen Angebot aus dem Elsass und aus Italien schwelgen. Für die Augenweide sorgten die Künstler des Kulturwerkraums Montabaur, die ihre Blumenbilder und auf Leinwand gebannte europäische Landschaften ausstellten. Ergänzt wurden die zwei Markttage am Fuße des Schlossberges durch einen Flohmarkt, eine Ausstellung des DLR und einen Malwettbewerb für Kinder. hpm Foto: Hans-Peter Metternich


Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 3. Mai 2011, Seite 15

Westerwälder Zeitung vom 7.05.2010Die Vorfreude ist groß in Montabaur: Am Wochenende wird das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Tonnerre gefeiert. Rund herum gibt es viele Aktionen. So hat beispielsweise der Verein Kulturwerkraum zusammen mit der Katharina-Kaspar-Schule bunte Blumen gemalt, die auf Holzplatten übertragen und an der historischen Stadtmauer angebracht wurden. Gina Herfert (vorne) und Bärbel Rosentreter konnten dabei auf die tatkräftige Unterstützung des Bauhofs zählen. Ein Festakt mit den Kindern folgt am 15. Mai ab 13 Uhr. Am Kreisel in Richtung alter Bahnhof sollen neue Fahnen und Flaggen montiert worden, die von der Firma Volkmann und Rossbach gestiftet wurden. Höhepunkt der Städtefeier am morgigen Samstag wird ab 12 Uhr die Eröffnung des deutsch-französischen Kulturhauses „Île de France“ in der Judengasse 17 sein. M Foto: Thorsten Ferdinand

Westerwälder Zeitung vom  7.05.2010

Kulinarische Köstlichkeiten auf dem Fest der Deutsch-Französischen Gesellschaft dargeboten

Westerwälder Zeitung vom 3.05.2010MONTABAUR. Besucher konnten am Wochenende am Fuß des Schlossberges in Montabaur in eine blumige, köstliche und internationale Welt eintauchen. Die Deutsch-Französische Gesellschaft zu Montabaur e.V. lud zum deutsch-französisch-holländischen Fest ein, welches unter dem Motto "Blumenwelten" stand. Jeweils von 10 bis 20 Uhr bot den vielen Besuchern der Innenhof des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum einen ästhetischen Anblick.

Neben einem vielfältigen Sortiment an Blumen gab es köstliches Obst und Gemüse. Und die Westerwald-Initiative "Kräuterwind" gab einen Überblick ihrer Aktivitäten sowie ihrer heimischen Produkte. Ein breites Repertoire an unterschiedlichen Weinen wurde dargeboten. Dazu konnte man seinem Gaumen noch eine zusätzliche Freude machen: Flammkuchen aus dem Elsass, Raclette aus dem Languedoc-Roussillion oder Käse und Wurst aus dem französischen Baskenland. Zu den kulinarischen Köstlichkeiten wurde noch ein buntes Rahmenprogramm geboten. Die Künstler des "Kulturwerkraums Montabaur" nahmen sich dem Thema Blume an und malten vor Ort Bilder und stellten zudem einige Exponate aus. Auch waren Bilder der Künstlergruppe "Arts en Tonnerrois" aus der Partnerstadt Tonnerre sowie die Blumenkinder und Gartenengel der Keramikern Yvonne Kallenberg zu sehen. Für musikalische Unterhaltung sorgten der Kinder-Fanfarenzug "De Stefaantjes" aus Nimwegen und der französische Sänger Philippe Huguet mit Pianist Christian Maurer.

Westerwälder Zeitung vom 3.05.2010

Deutsch-französisch-holländisches Fest für Genießer - Köstliches aus Küche und Kultur

WWZ-24042010MONTABAUR. Im Innenhof des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (Bahnhofstraße 32) in Montabaur wird es am Samstag und Sonntag, 1. und 2. Mai, blumig und international zugehen. Jeweils von 10 bis 20 Uhr wird im Rahmen der deutsch-französisch-holländischen Veranstaltung mit dem Titel "Blumenwelten" ein vielfältiges Sortiment an Blumen, aber auch an Obst und Gemüse geboten. Die Westerwald-Initiative "Kräuterwind" will einen Überblick ihrer Aktivitäten sowie ihrer heimischen Kräuterprodukte präsentieren. Das Thema Blume in der Kunst nehmen sich die Künstlerinnen und Künstler des "Kulturwerkraums Montabaur" an, die vor Ort ihre Blumenbilder gestalten und durch die Ausstellung zahlreicher Exponate einen Einblick ihres Schaffens vermitteln werden. Ebenfalls zu sehen sind Bilder der Künstlergruppe "Arts en Tonnerrois" aus der Partnerstadt Tonnerre sowie die Blumenkinder und Gartenengel der Keramikerin Yvonne Kallenberg.

Unterschiedliche Bouquets erwarten den Besucher auch bei der Präsentation der Weine, die von burgundischen Winzern und ihren Kollegen von der Nahe und aus Rheinhessen angeboten werden. Begleitend hierzu können Flammkuchen aus dem Elsass, Raclette aus dem Languedoc-Roussillion oder Käse und Wurst aus dem französischem Baskenland verkostet werden.

Das musikalische Rahmenprogramm wird an beiden Tagen - jeweils ab 15 Uhr - von dem Kinder-Fanfarenzug "De Stefaantjes" aus Nimwegen sowie am Samstag durch ein Konzert des französischen Sängers Philippe Huguet gestaltet. Begleitet von dem vielseitigen Pianisten Christian Maurer wird Huguet ab 20 Uhr mit Humor und Temperament durch die Landschaft des französischen Chansons führen. Mal witzig, mal traurig, mal frivol, mal pathetisch werden die verschiedensten Lieder von Montand, Piaf, Brel, Bécaud, Gainsbourg, Aznavour bildhaft interpretiert und in Deutsch unterhaltsam präsentiert und kommentiert. Einlass: 19.30 Uhr. Eintrittspreise: DFG-Mitglieder 11 Euro (Vorverkauf) und 12 Euro (Abendkasse), Nicht-Mitglieder 13 Euro und 14 Euro, Jugendliche/Studenten 9 Euro. Kartenvorverkauf und weitere Informationen zu "Blumenwelten" gibt"s unter Telefon 02602/947 759.


Westerwälder Zeitung vom 24.04.2010

WIRGES/MONTABAUR. Die Mitglieder des Kulturwerkraumes Montabaur gestalten ein gemeinsames Projekt mit den Kindern der Katharina-Kasper-Schule in Wirges. Mit sieben Kindern der Oberstufe westerwaelderleben.de vom 26.03.20102, der Klasse von Reinhilde Görg, entstanden so toll eKunstwerke. Farbenfrohe Blumen wurden mit viel Liebe hergestellt. Ausgesägt aus Holz, gespendet von der Firma Huf Haus aus Hartenfels, wurden die Blumen mit vielen Farbe angemalt. Die breite Öffentlichkeit wird die Kunstwerke der Schüler Anfang Mai bewundern können: Dann werden die Blumen an der Stadtmauer in Montabaur angebracht. Die Idee entstand aufgrund des im Mai anstehenden 40-jährigen Jubiläums der Partnerstädte Montabaur und Tonnerre. Denn auch die Wirgeser Katharina-Kasper-Schule hegt eine enge Partnerschaft mit einem jährlichen Austausch mit einer Förderschule in Tonnerre.

medien erleben - DIE ZEITUNG - westerwaelderleben.de v. 26.03.2010

Kulturwerkraum Montabaur setzt lang gehegte Projektidee um - Florales Kunstwerk an Montabaurer Stadtmauer

wwz-25032010MONTABAUR/WIRGES. Schon seit mehr als einem Jahr bestand bei den Mitgliedern des Kulturwerkraums Montabaur der Wunsch, mit Schülern der Katharina-Kasper-Förderschule in Wirges ein gemeinsames künstlerische Projekt zu verwirklichen. Nun war es so weit. Bei einem ersten Treffen stellten die Mitglieder des Kulturwerkraums dem Schulleiter und den betreuenden Lehrern der Katharina-Kasper-Schule das Projekt vor.

Die Schüler entwarfen ihre Blumen-Motive, die dann auf Holzteile übertragen wurden. Danach wurden die Blumen ausgesägt, bemalt und zusammengeklebt. In den Räumen der Katharina-Kasper-Schule wurde mit viel Spaß und Eifer gewerkelt. Und die Ergebnisse -- können sich sehen lassen und zeigen die Kreativität der einzelnen Schüler. die farbenfrohen großen und kleinen Blumen

"Wir wollten schon lange bei einem Projekt mit behinderten Kindern zusammenarbeiten", sagt Gina Herfert vom Kulturwerkraum. Die deutsch-französische Gesellschaft feiert in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Montabaur und Tonnerre. Der Kulturwerkraum beteiligt sich daran mit einer Ausstellung zum Thema "Blumenwelten". Da bot es sich an, dieses Thema auf das Projekt mit den Kindern zu übertragen. Darüber hinaus besteht zwischen der Katharina-Kasper-Schule und einer Förderschule in Tonnerre schon seit Jahren eine Schulpartnerschaft.

Auch die Stadt Montabaur unterstützt das Kunstprojekt. Zum 1. Mai soll an der Stadtmauer, an der die Blumenbilder montiert werden, ein großes florales Kunstwerk entstehen.


Westerwälder Zeitung vom  25.03.2010


Weiter Bilder in der Galerie

Wochenblatt-23-12-09

Wochenblatt VG Montabaur25.12.2009


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Symbolik des Siegeretiketts überzeugte die Jury - Verkündung der Gewinner spannend gemacht

In der Montabaurer Bürgerhalle drehte sich am Donnerstag alles um den edlen Rebensaft. Die Gäste erfuhren einiges über den Weinanbau in der Westerwälder Kreisstadt und bewunderten zahlreiche Kunstwerke rund um das Thema Wein. Im Mittelpunkt des Abends stand außerdem die Bekanntgabe der Gewinner im Weinetikett-Wettbewerb.

WWZ31092009-bMONTABAUR. "Ich kann es kaum glauben", zeigte sich Maria Thul-Kämmel sichtlich überrascht. Sie hat bei dem von der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG), der Weinbruderschaft zu Mons Tabor und der Westerwälder Zeitung veranstalteten Weinetikett-Wettbewerb den ersten Preis gewonnen. Damit kann sich die Montabaurer Hobbykünstlerin nicht nur über ein Preisgeld von 250 Euro freuen, sondern ihr Siegerentwurf wird im kommenden Jahr auch anlässlich des 40-jährigen Bestehens der DFG die Flaschen des limitierten Jubiläumsweins zieren.

Geehrt wurden die Siegeretiketten (Plätze eins bis drei) am Donnerstagabend im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Bürgerhalle des historischen Montabaurer Rathauses, bei der sich alles um das Thema Wein drehte.

Weiterlesen: Partnerstädte verschmelzen

Montabaur: Gewinner des Weinetikett-Wettbewerbs werden ausgezeichnet - Vortrag und Ausstellung

Gemeinsam hatten die Deutsch-Französische Gesellschaft Montabaur, die Weinbruderschaft Mons Tabor und die WWZ09-10-28WZ zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem es galt, ein Weinetikett zu entwerfen. Die Gewinner werden morgen Abend bekannt gegeben.

MONTABAUR. Ganz im Zeichen des Weines steht eine Veranstaltung am morgigen Donnerstag in der Bürgerhalle des historischen Montabaurer Rathauses: In Zusammenarbeit mit der Weinbruderschaft Mons Tabor und der Westerwälder Zeitung lädt die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) von 19 Uhr an zu einem bunten Abend ein, an dem unter anderem die Gewinner des Weinetikett-Wettbewerbs bekannt gegeben und ausgezeichnet werden. Weiterhin erwartet die Besucher ein Vortrag über die Geschichte des Weinanbaus in Montabaur sowie die Vernissage einer Ausstellung rund um das Thema Wein, die Werken der Montabaurer Kulturwerkraum-Künstler sowie der Maler der Künstlergruppe "Arts en Tonnerrois" aus der Partnerstadt Tonnerre zeigt. Der Eintritt ist frei.

Weiterlesen: Wein steht im Mittelpunkt

Künstler des Kulturwerkraums stellten mit französischen Kollegen aus

MONTABAUR. Die Mitglieder der Künstlergruppe des Kulturwerkraums sowie Jörg Harlé, der Vorsitzende der deutsch-französischen Gesellschaft Montabaur, besuchten das französische Tonnerre, die Partnerstadt Montabaurs. Anlässlich der dortigen Wirtschaftswoche, der "Foire Exposition", stellten sie zusammen mit einer französischen Künstlergruppe der Stadt im Burgund, den "Les artistes locaux", Bilder und Gemälde aus.

Für die Ausstellung, die in einer extra dafür vorgesehenen Kunstgalerie zelebriert wurde, hatte jeder der acht Westerwälder Künstler zwei bis drei kreative Arbeiten ausgewählt, die er mit in die Burgundstadt brachte. Da die Kunstschau kein bestimmtes Thema vorgab, konnten die Besucher ein ideenreiches Sammelsurium der unterschiedlichsten Kunstrichtungen betrachten. "Es war sehr schön, zusammen mit unseren französischen Kollegen eine Ausstellung zu organisieren", fanden alle Künstler des Kulturwerkraums Montabaur. Neben der kreativen Arbeit die Sammlung der Werke zu präsentieren, genossen die Westerwälder Männer und Frauen aber auch die tolle Gastfreundschaft der Franzosen sowie das französische Leben. Nach einem herzlichen Empfang am Ankunftstag durch die Künstler von "Les artistes locaux" sowie Eric Delprat, dem Vorsitzenden der französisch-deutschen Gesellschaft von Tonnerre, wurden die deutschen Künstler mehrere Male zu kulinarischen Köstlichkeiten in geselligen Runden eingeladen. "Besonders toll war auch das Arbeiten vor den Jagdschlössern von Vezinnes", schwärmt Maria Thul-Kämmel, die schon mit ihrer früheren Künstlervereinigung Kontakt nach Tonnerre hatte, von dem Frankreichbesuch.

Während die Künstler die Landschaft genossen, ließen sie sich von diesen Eindrücken zu neuen schöpferischen Aktivitäten mit Stiften, Farben und Pinseln anregen. Die entstandenen Kunstwerke wurden am Abend gegenseitig begutachtet und bestaunt. Dieser künstlerische und herzliche Austausch zwischen Franzosen und Deutschen wurde auf beiden Seiten sehr geschätzt und genossen, sodass für das nächste Jahr schon gleich der Gegenbesuch der Franzosen nach Montabaur für weitere gemeinsame Aktionen geplant ist.

Westerwälder Zeitung vom 22.09.2009

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Wochenblatt VG Montabaur vom 16.09.2009

WWZ2009-09-16jpgAm Wochenende bieten Handwerker, Bauern und Künstler ein vielfältiges Angebot - Verkaufsoffener Sonntag

Auf Schusters Rappen können Besucher von nah und fern an diesem Wochenende durch das schöne Montabaur bummeln, einkaufen und an Handwerker- und Bauernständen vorbeischlendern. Denn die Kreisstadt lädt zum 24. Schustermarkt.

MONTABAUR. Die Schusterstadt Montabaur und die Werbegemeinschaft "Montabaur Aktuell" laden für Samstag und Sonntag, 19. und 20. September, zum 24. Schustermarkt in die Montabaurer Altstadt ein. Besucher aus der Region können dann an zahlreichen Handwerker- und Bauernständen entlang schlendern, durch die kleinen Geschäfte bummeln, kulinarische Köstlichkeiten genießen und das Kulturangebot heimischer Künstler auf sich wirken lassen. Die Geschäfte sind am Samstag bis 18 Uhr geöffnet; am verkaufsoffenen Sonntag öffnen sie von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten. "..."

{xtypo_info}Kunst, Kultur und Wellness{/xtypo_info}

Ateliers öffnen Pforten - Malerei vor der Stadtmauer - Kleine Oasen

Die heimische Kunstszene ist beim Schustermarkt mit zahlreichen Angeboten für Kulturliebhaber vertreten:

● Unter dem Motto "Kunst trifft alte Stadtmauer" präsentieren Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur ihre Werke am Sonntag vor der historischen Stadtmauer. Bei der Kunstschau unter freiem Himmel sind Malereien, Skizzen, Skulpturen und Plastiken zu bewundern. Im kleinen Stadtpark arbeiten die Künstler zudem wie im Pariser Montmartre an neuen Werken.

● Kunst und Wellness: Die Malerin Monika Hense aus Montabaur und die Gesundheitspraxis "deinebalance" aus Dernbach bieten in der Bürgerhalle im Alten Rathaus zugunsten der Tafel Montabaur eine Wohlfühloase an: Besucher können eine Edelsteinkugel zeichnen, sich mit Biokosmetik schminken lassen oder Edelsteinmassagen genießen.

● Der Kunstverein Montabaur lädt für Samstag und Sonntag, 14 bis 19 Uhr, im Rahmen der offenen Ateliers zum "Zinnober" in die Sommerhalle, Peterstorstraße 25, ein. Hier zeigt die Künstlerin Thekla Greiner in Anlehnung an Montabaur als Schusterstadt ein Werkarrangement namens "Schuhbidu". Die Montabaurer Künstlerin Heike Lutter liest am Sonntag um 17 Uhr in der Sommerhalle Lustiges und Besinnliches rund ums Thema "Schuh".

Westerwälder Zeitung vom 16.09.2009

Arts en Tonnerrois

Ausstellung in der Partnerstadt Tonnerre vom 28. bis 31. August 2009

Tonerre-01-09-2009-2Parallel zur "Foire-Exposition" - einer jährlich stattfindenden Präsentation (Wirtschaftswoche) in Tonnerre hatten "Les artistes locaux" die Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur zu einer gemeinsamen Ausstellung und zu einem gemeinsamen Arbeiten in den Weinbergen in der Umgebung von Tonnerre eingeladen. Zehn Mitglieder des Kulturwerkraumes und Gastkünstler stellten ihre Werke in dem schönen Ausstellungsgebäude gegenüber der alten Markthalle in Tonnerre gemeinsam mit den französischen Künstlern aus. Es kam zu einem spannenden und herzlichen Austausch zwischen den französischen und deutschen Künstlern. Besonderen Spaß machte allen am Samstagnachmittag das gemeinsame Malen vor den Jagdschlössern von Visinne. Abends wurden stolz die entstandenen Bilder bestaunt.

Mit einem gemeinsamen Abendessen wurde die Aktion dann in der "Ferme de la Fosse Dionne" abgerundet.

Für das nächste Jahr ist ein Gegenbesuch der französischen Künstler in Montabaur geplant.

Wochenblatt VG Montabaur - 11.09.2009

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II."Open - Air - Ausstellung"

Die Künstler des "Kulturwerkraumes" Montabaur präsentieren sich am Schustermarkt, am Sonntag, dem 20. September, zum zweiten Mal mit einer Ausstellung in ungewöhnlicher Umgebung.

Erneut wird Kunst in dem kleinen Stadtpark entlang der Rückseite der Biergasse an der alten Stadtmauer präsentiert - Malerei und unterschiedliche Skulpturen. Bewusst wird wieder einmal eine Ausstellungsmöglichkeit außerhalb von Galerien und klassischen Ausstellungsräumen gesucht. Schon 2008 kam diese erstmalig von Maria Thul-Kämmel initiierte Ausstellung an der historischen Stadtmauer während des Schustermarktes beim Publikum sehr gut an. Montabaur Aktuell, Organisator des diesjährigen Herbstfestes in Montabaur unterstützt die Aktion.

 

Wochenblatt VG Montabaur - 11.09.2009

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Zeitungartikel aus Tonerre / Frankreich vom 01.09.2009

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Zeitungartikel aus Tonerre / Frankreich vom 01.09.2009

Tolle Veranstaltungen rund um St. Peter in Ketten am Wochenende

Das Mittelalter wurde am Wochenende in Montabaur wieder lebendig. Die Besucher waren vor allem von den Handwerkskünsten begeistert.

MONTABAUR. Wer am Wochenende durch die Gassen Montabaurs schlenderte, wurde in den WWZ-2009-05-18Bann einer fantastischen Welt gezogen. Samstag und Sonntag herrschte auf dem Gelände rund um die katholische Pfarrkirche St. Peter in Ketten, im Gebück und in der oberen Kirchstraße mittelalterliches Markttreiben.

Anlass für die tolle Veranstaltung, die sich das Stadtmarketing Montabaur - Bürgerverein für Montabaur in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde Montabaur ausgedacht hatte, war das 1050-jährige Bestehen der Kirchengemeinde. Mehr als 30 Marktstände lockten zahlreiche Besucher an. Seifensieder, Glasbläser, Hanfdreher, Töpfern auf einer historischen Töpferscheibe, Kerzentauchen, eine Buchmanufaktur, Lederwaren, Flachsverarbeitung - die traditionellen Handwerkskünste waren faszinierend. Der Kulturwerkraum präsentierte sich, und der Amateur-Film-Club Mons Tabor zeigte einen Film über die 1000-Jahr-Feier von St. Peter in Ketten. Im Rahmen von Führungen durften die Besucher in der Kirche einmal in das Innere der Orgel schauen. "..."

Westerwälder Zeitung vom 18.05.2009

25 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG aus Montabaur haben sich an der Sozialaktion des Bundes der Katholischen Jugend "72 Stunden" beteiligt.

wochenblatt72h-14-05-09
Sie haben in dieser Zeit die Freizeitanlage am
Quendelberg in Montabaur verschönert und die Spielmöglichkeiten verbessert. "..."

Auf das Basketballfeld malten die Pfadfinder einen Fahrrad-Parcours und Hüpfspiele. An den Eingängen stellten sie in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerkraum lustige Skulpturen auf. "..."

Aber nicht nur den Aktiven gilt der Dank, sondern auch allen Privatpersonen und Geschäftsleuten aus Montabaur, die die Gruppe auf vielfältige Weise unterstützt haben, sei es durch Essen- und Getränkespenden oder durch das Bereitstellen von Material wie Papier, Farben etc. Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Vereine Kulturwerkraum und Stadtmarketing für die Kooperation.

 

Wochenblatt vom 15.05.2009

Am Wochenende lebt in der Kreisstadt die Zeit vor 1000 Jahren auf - Alte Handwerkskunst, Musik und Tanz zu erleben

Das Mittelalter erwacht an diesem Wochenende in Montabaur. Beim großen MittelaltermarktWWZ14-05-2009 rund um St. Peter in Ketten gibt es für die ganze Familie an drei Tagen allerlei "Kurzweyl" , mittelalterliche Handwerkskunst sowie Speis und Trank. Ein ganz besonderer Ausflugstipp - denn auch das Wetter soll sonnig und sommerlich warm werden!

MONTABAUR. Mittelalterliches Leben wie vor 1050 Jahren wird an diesem Wochenende in Montabaur einkehren. Denn genau 1050 Jahre nach der Weihe der ersten steinernen Kirche in Montabaur wird diese Epoche beim großen Mittelaltermarkt von Freitag, 15. Mai, bis Sonntag, 17. Mai, rund um die Pfarrkirche St. Peter in Ketten wieder lebendig. Für die ganze Familie werden dann an mehr als 30 Ständen mittelalterliche Handwerkskunst, Speis und Trank und Unterhaltung dargeboten. Zudem sind die Geschäfte in der Innenstadt am Samstag bis 17 Uhr geöffnet. "..."

Weitere Attraktion: Der Kulturwerkraum lädt am Samstag und Sonntag zur Kunstausstellung und zum Töpfern mit einer historischen Töpferscheibe ein und gibt einen Einblick in die Kräuterküche der Hildegard von Bingen. "..."

Parkplätze in der Innenstadt: Die Besucher des Mittelaltermarktes können in den Tiefgaragen Süd und Nord, auf Parkplätzen an der Fröschpfortstraße, an der Freizeitanlage Quendelberg, in der Bahnhofstraße, Auf dem Kalk (am Friedhof) und auf der Eichwiese parken.


Westerwälder Zeitung vom 14.05.2009

Kulturwerkraum Montabaur zeigt "Lebensfreude im XXL-Format"

Ein außergewöhnliches Projekt haben Montabaurer Künstler jetzt angepackt. Der Kulturwerkraum eröffnet ungewöhnliche Perspektiven.

MONTABAUR. "Lebensfreude im XXL-Format" so lautete das Motto der Vernissage der Kulturwerkraum-Künstler im neuen Haus der Jugend in Montabaur. Zahlreiche Besucher waren zu der Ausstellungseröffnung gekommen, um das interessante und spannende Thema zu begutachten, das die Künstler dargestellt hatten.WWZ-08-04-2009

Doch was soll das Motto Lebensfreude im XXL-Format überhaupt bedeuten? Dazu erklärte Ralf Jantzen, der erst seit einem halben Jahr zu der Montabaurer Künstlergruppe dazuzählt, den Besuchern mehr: "Jeder von uns Künstlern ist ein Individualist. Doch was uns alle verbindet, ist nicht nur unser Verein, der Kulturwerkraum, sondern auch die Lebensfreude, mit der wir das Alltägliche bestreiten, unserer Arbeit und der Kunst nachgehen", formulierte er.

In einem von Ralf Jantzen entworfenen Test für Lebensfreude, den jeder Künstler vor Beginn des Projektes ausfüllte, erfuhren sie, welches persönliche Lebensthema für sie wichtig ist. "Ob Harmonie, Zeit oder Freiheit, für jeden Menschen ist gibt es ein individuelles Gut, das die Freude im Leben bestimmt", erklärte Jantzen den Besuchern und händigte allen Interessierten auch einen solchen Test aus.

Nachdem alle Künstler im Vorhinein anhand des Tests ihr Lebensfreude-Gut herausgefunden hatten, machten sie sich ans kreative Werk: Jeder hatte nun die Aufgabe, sein persönliches Ergebnis künstlerisch darzustellen. Individualität genossen die neun Künstler beim Auswählen der Idee für die Thematik und die Technik. Eingeschränkt wurde die künstlerische Freiheit durch die vorgegebene Begrenzung des Bildes auf eine 80 mal 80 Zentimeter große Leinwand. Schließlich sollten die neun Einzelwerke am Ende ein zusammengesetztes Gesamtkunstwerk bilden: Eine symbolische Darstellung ihrer Lebensweise, denn zwar sind sie als Künstler Individualisten, jedoch als Mitglieder des Kulturwerkraums stellen sie eine einheitliche Gemeinschaft dar.

Begeistert bestaunten die Besucher das überdimensionale Gesamtwerk, das aus den individuellen Teilen eine Symbiose aus bündiger Einheit und spezifischer Persönlichkeit darstellt. "Wir wussten zuerst nicht, ob die Bilder optisch überhaupt gut zusammenpassen", erzählt Alexandra Gawloski, deren Werk sie bezüglich des Themas Harmonie mit einer runden grünen Scheibe gestaltet hatte. "Aber", berichtet sie, "wir sind alle sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis des interessanten Experiments."

So leuchtet das große Kunstwerk aus einzelnen Puzzleteilen dem Betrachter in den verschiedensten Farben entgegen. Auch die Techniken machten die Individualität des Gemeinsamen aus. So zeigt beispielsweise Josef Straubs Bild zum Thema Zeit eine Collage verschiedenster kleiner Uhren. Theresia Müller-Kunz setzte Unabhängigkeit ideenreich mit dem Blick auf das Abbild einer Freiheitsstatue, die auf einer Insel thront, um. Freiheit wurde Karl Nock-Minnings Thema: Er setzte flugzeugartige bunte Collagenteile auf einen von blau, grün bis lila-weiß ineinander laufenden Hintergrund. Der schmale Weg zu einer großen Weltkugel war die fantasievolle Umsetzung des Mottos Herausforderung, das Gina Herfert für sich entdeckt hatte. Ralf Jantzen verwirklichte mit zwei Herzen, die ineinander übergreifen, seine Vorstellung von Abenteuer, und Bärbel Rosentreter setzte Zeit um, indem sie eine Lebensuhr vom Säugling zum Skelett malte. Dass ein und dasselbe Thema zwar die gleichen Emotionen weckt, aber dennoch unterschiedlich von jedem wahrgenommen wird, bewiesen Maria Thul-Kämmel und Stefan Reckenthäler: Sie gestalteten das Motto Freude. Zwar wählten sie für ihr Werk beide warme Rot- und Gelb-Töne, doch in ihrer persönlichen Subjektivität stellten sie unterschiedliche Werte als Freude dar. Neben dem großen Themen-Kunstwerk stellten die Künstler auch andere von ihnen geschaffene Werke bei der Ausstellung aus.


Westerwälder Zeitung vom 08.04.2009


NassauischeNeuePresse-04-2008

 

 

 

 

 

 

Nassauische Neue Presse vom 04.2009

Montabaur: Ausstellung im Haus der Jugend

MONTABAUR. Die Künstler vom Kulturwerkraum laden am heutigen Freitag, 19 Uhr, zur Eröffnung der Ausstellung "Lebensfreude im XXL-Format" im neuen Haus der Jugend in der Montabaurer Odenwaldstraße 7 ein. Ein Team von Künstlern präsentiert erstmals ein Gemeinschaftswerk, das aus neun einzelnen Werken zusammengesetzt ist. Die Künstler verbindet Lebensfreude. Eine Lebensfreude, die jeder auf seine Weise individuell ausdrückt. So haben jetzt neun von ihnen das, was für sie Lebensfreude bedeutet, auf 80 Mal 80 Zentimeter großen Leinwänden zum Ausdruck gebracht. Zusammengesetzt ist daraus ein Gesamtwerk entstanden: "Lebensfreude im XXL-Format". Die am Werk beteiligten Künstler sind: Alexandra Gawlowski, Gina Herfert, Ralf Jantzen, Karl Mock-Minning, Theresia Müller-Kunz, Stefan Reckenthäler, Maria Thul-Kämmel, Bärbel Martina Rosentreter und Josef Straub.

Darüber hinaus werden weitere, persönliche Bilder der Kulturwerkraum-Künstler gezeigt. Insgesamt sind gut 30 Bilder zu bewundern. Die Eröffnung ist heute um 19 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist die Ausstellung jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Westerwälder Zeitung vom 03.04.2009

Wochenblatt MT-42-2008

Deutsch - Englische Gesellschaft Montabaur

Bei dem Städtepartnerschaftsbesuch aus Brackley wurde bei der Kunstausstellung an der Stadtmauer in Montabaur auch Gespräche darüber geführt, ob bei dem nächsten Besuch in Brackley wieder Malerinnen und Maler ihre Bilder in der englischen Partnerstadt ausstellen.

Erika Feig (2.v.l.) und Maria Thul-Kämmel (rechts) beteiligten sich vor mehreren Jahren mit weiteren Künstlerinnen schon vor mehreren Jahren an gemeinsamen Ausstellungen, ebenfalls in der französischen Partnerstadt Tonnerre.

Wochenblatt VG Montabaur - 26.12.2008

WW-Zeitung_12.12.2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Westerwälder Zeitung vom 12.12.2008

Kulturwerkraum aus Montabaur hatte zu Open-Air-Ausstellung geladen

WWZ30-09-2008MONTABAUR. Auf große Resonanz ist die Kunstausstellung an der Stadtmauer in Montabaur gestoßen, die in dieser Form erstmals durchgeführt wurde. Die späte Herbstsonne zauberte mit ihrem Licht eine warme und einladende Atmosphäre auf Akteure und historische Stadtmauer.

Die Arbeit folgender Mitglieder des Kulturwerkraumes wurden ausgestellt: Stefan Reckenthäler, Josef Straub, Arne Kunz, Alexandra Gawlowski, Maria Thul-Kämmel, Theresia Müller-Kunz, Bärbel Rosentreter und Gina Herfert. Zudem präsentierten in diesem besonderen Ambiente folgende Gastkünstler ihre Werke: Karl Mock-Minning, Ralf Jantzen, Gerda Holetzki, Rita Metternich-Roos, Erika Feig, Susanne Roth-Iorillo und Inge Krekel.

Zu sehen waren verschiedene Kunstrichtungen und Themen, Malereien und Zeichnungen in unterschiedlichen Techniken, Plastiken und Figuren, grazile Windspiele von drei und sechs Metern Höhe, Stehlen und Skulpturen aus Holz. Die Besucher wurden eingeladen, unter fachlicher Anleitung selbst künstlerisch kreativ zu werden. Einigen Künstlern konnte man live beim Arbeiten über die Schulter schauen. Das ganztägige bunte Treiben wurde untermalt von echter Leierkastenmusik von Theo Hannappel und Liedern der Gruppe "marmotte".

Westerwälder Zeitung - 30.09.2008

23. Schustermarkt punktete mit Sonne, leckeren Spezialitäten, altem Handwerk und Kunst

WWZ22092008Kitsch und Kunst, Schlemmereien und Handwerkserzeugnisse - der 23. Schustermarkt in Montabaur bot ein abwechslungsreiches Programm. Bei milden Temperaturen schlenderten Tausende durch die Fußgängerzone der Kreisstadt.

"..."

Ebenfalls neu auf dem Schustermarkt war - etwas abseits auf dem Bouleplatz vor der Stadtmauer - die Ausstellung des Vereins "Kulturwerkraum". Vor der historischen Kulisse der alten Stadtmauer stellten die Künstler des Kultur-Fördervereins und einige Gastkünstler ihre Bilder aus und malten sogar "live" unter freiem Himmel.

Westewälder Zeitung - 22.09.2008

Schulschild strahlt in neuem Glanz

WWZ290808Viele Arbeitsstunden haben Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur investiert, um das von Wind und Wetter verblasste Schulschild an der Außenwand der Pfarrer-Toni-Sode-Schule in Nentershausen wieder in ein farbenprächtiges Schmuckstück zu verwandeln. Ein Projekt, das die VG Montabaur als Schulträger in Auftrag gegeben hatte. Stolz präsentieren sich die Künstler vor dem aufgefrischten und wetterunempfindlichen Farbauftrag des Schulschildes. Die Schüler der Pfarrer-Toni-Sode-Schule gehen nun wieder an jedem Morgen und an jedem Mittag nach der Schule an dem fröhlich-frechen Kunstwerk vorbei und werden von den lachenden Kindern des Wandreliefs begleitet.

Westerwälder Zeitung - 29.08.2008

Kulturwerkraum initiiert Präsentation im Rahmen des Schustermarktes

WWZ 2008-08-26MONTABAUR. Der Schustermarkt in Montabaur am Sonntag, 21. September, ist um einen kulturellen Höhepunkt reicher: Der Kulturwerkraum Montabaur hat zum ersten Mal eine Kunstpräsentation vor der historischen Stadtmauer im Schatten der Biergasse initiiert. Vor dieser Kulisse werden Malereien, Skizzen, Skulpturen und weitere Kunstobjekte gezeigt. Während des Schustermarktes wird an der Stadtmauer ein reges Treiben herrschen, bei dem Künstler des Kulturraumes sowie einige Gastkünstler vor Ort sein werden.

Das bunte Treiben an der Stadtmauer wird von den Klängen der Musikgruppe Marmotte, die um 14 und 15 Uhr auftritt, und von einem Leierkastenmann begleitet. Für die Künstler des Kulturwerkraumes ist das Flair des ungewöhnlichen Ausstellungsgeländes nahezu ideal. "Kunst trifft Kultur - eine spannende Kombination, die einen ganz neuen Charakter und Rahmen in Montabaur zaubert", sagt Maria Thul-Kämmel vom Kulturwerkraum. "Der bunte Kunstmarkt unter freiem Himmel wird die Besucher Kunst hautnah erleben lassen."

Westerwälder Zeitung - 26.08.2008

Schulschild erstrahlt in neuem Glanz

wochenblattViele Arbeitsstunden haben Künstler des Kulturwerkraumes investiert, um das von Wind und Wetter verblasste Schulschild an der Außenwand der Pfarrer-Toni-Sode-Schule in Nentershausen wieder in ein farbenprächtiges Schmuckstück zu verwandeln. Ein Projekt, das die Verbandsgemeinde Montabaur als Schulträger in Auftrag gegeben hatte. Stolz präsentieren sich die Künstler des Kulturwerkraumes vor dem wieder farblich aufgefrischten und nun auch wetterunempfindlichen Farbauftrag des Schulschildes. Die Schüler der Pfarrer-Toni-Sode-Schule gehen nun wieder an jedem Morgen und an jedem Mittag nach der Schule an dem fröhlich-frechen Kunstwerk vorbei und werden von den lachenden Kindern des Wandreliefs begleitet. Alle Künstler und Künstlerinnen des Kulturwerkraumes freuen sich über die gelungene Arbeit und hoffen auf neue, ähnliche Projekte.

Wochenblatt vom 15.08.2008

Kulturwerkraum Montabaur hat sich von rosa Tier inspirieren lassen - Auch "Licht" Thema der Schau

wwz06-12-2007MONTABAUR. Ein Sparschwein besitzt fast jeder. Mit Kleingeld, Euros und Cents, aber auch mit so manchem Schein wird die Spardose gerne gefüttert. Dass ein Sparschwein aber auch zu einem Kunstobjekt werden kann, das bewiesen jetzt die Künstler des Kulturwerkraums Montabaur. In ihrer Ausstellung "SPECKtakulär" zeigen sie nun Objekte, die verschiedene kunst- und fantasievolle Variationen des Sparschweins darstellen.

"Auf die Sparschweinidee sind wir eigentlich durch einen Zufall gekommen", erzählt Arne Kunz, einer der zwölf ausstellenden Künstler. "Bei unseren Ausstellungen hier im Kulturwerkraum hatten wir immer ein schönes Sparschwein stehen, in dem wir Spenden gesammelt haben. Dieses war allerdings nur eine Leihgabe, die wir wieder zurückgeben mussten. Quasi weil wir ein neues Sparschwein brauchten und weil uns das Thema Sparschwein so gut gefallen hat, haben wir dieses Motto für eine Arbeitsreihe auserkoren."

Dass der Gegenstand der Ausstellung "Das Sparschwein" nicht nur bei den Künstlern, die bei ihrer Arbeit an den Plastiken, Gemälden und verschiedensten individuellen Ideen riesigen Spaß hatten, gut ankommt, bewiesen die zahlreichen Gäste, die die Ausstellungseröffnung am Wochenende besuchten. "Es ist klar, dass so viele Leute heute gekommen sind. Für Schweinskram interessieren sich doch alle", witzelte Arne Kunz bei der Begrüßung und sorgte damit für kräftige Lacher bei den Gästen. "..."

Des Weiteren erklärte er den begeisterten Besuchern Verschiedenes rund ums Thema Schwein. So erfuhren sie, dass wir nach dem Chinesischen Kalender im Jahr des Schweins leben und auch woher eigentlich der Ausdruck "Schwein gehabt" seinen Ursprung hat. Bei ihrem anschließenden Rundgang durch die Räume des Kulturwerkraumes, bei dem sie von den musikalischen Klängen des Duos "Auszeit" begleitet wurden, konnten die Besucher die wirklich kreativen Ideen der Künstler bewundern. So ist es doch immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich, individuell und originell die verschiedenen Darstellungsformen ein und desselben Themas sein können.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind an den Sonntagen, 9. und 16. Dezember, jeweils von 15 bis 18 Uhr. Zudem bietet der Kulturwerkraum am Dienstag, 11. Dezember, von 15 bis 17 Uhr vorweihnachtliche Mal- und Bastelkurse für Kinder von sechs bis zwölf Jahren an. Um Anmeldung wird unter der Telefonnummer 02602/994 677 gebeten.

Westerwälder Zeitung - 06.12.2007

"Brennende Geduld" fesselte 130 Theatergäste - Noch zwei Aufführungen

WWZ18082007Ein roter Teppich und ein Türsteher im schwarzen Anzug und mit Sonnenbrille erwecken den Eindruck, dass Hollywood-Stars im Kino Capitol ihren neuen Film vorstellen. Doch die Besucher erwartet ein Höhepunkt anderer Art.

MONTABAUR. Der Briefträger Mario Jiménez (gespielt von Frank Musekamp) rast auf seinem leise quietschenden Fahrrad hinter den Kulissen hervor und an der Bühne entlang. Das Montabaur Ensemble Theater, eine Arbeitsgruppe des Kulturwerkraums, bezieht den großen Kinosaal im Capitol Kino Montabaur auch weiter gekonnt in seine Inszenierung mit ein und kann sich nach der Premiere des Bühnenstückes "Brennende Geduld - Pablo Neruda und sein Briefträger" von Antonio Skármeta über lange anhaltenden Applaus freuen.

Wie bei den Proben bereits absehbar (die WZ berichtete), brillieren die Darsteller in der Geschichte um Freundschaft und Liebe kurz vor dem Militärputsch in Chile (1973): Ironisch und sympathisch begegnet der Schriftsteller Pablo Neruda (Thomas Müller-Brandes) dem neugierigen, ungeschickten und wenig zurückhaltenden Briefträger Mario, lässt sich von ihm sogar in dessen aufflammendes Liebesabenteuer mit Beatriz (überzeugend gespielt von Anna Hilfrich) verstricken. Das beschert ihm den Besuch von Beatriz' Mutter, der Witwe Rosa (Heike Lutter), nach einem Telefongespräch, das viele Sketchqualitäten aufweist. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, beschreibt Rosa dem Dichter - und dem heimlich lauschenden Mario - was passieren wird, wenn Nerudas Schützling weiter versucht, ihre minderjährige Tochter mit Nerudas Metaphern und Poesie zu verführen. Der wiederholte Zusammenprall der derben Sprache Rosas und den feingeistigen, höflichen Worten Nerudas lässt die meisten der etwa 130 Theatergäste amüsiert auflachen. Auch die freudige Aufregung des Briefträgers Mario über den ersten Brief, den er in seinem Leben erhält - von Neruda, der als Chiles Botschafter in Paris weilt - ist wunderbar gespielt und zaubert ein Schmunzeln auf die Gesichter vieler Zuschauer.

Leider trägt die Stimme von Beatriz, die sich mit Mario freut, auch in dieser Szene kaum bis in die hinteren Reihen. Das faszinierende Spiel der Darsteller aber ist dank der stufenweisen Sitzordnung im Kinosaal selbst von der obersten Reihe aus gut zu sehen. Eine der wenigen Umbaupausen zwischen den Szenen überbrückt Neruda, indem er einige Stufen in den Zuschauerraum tritt und sein Publikum direkt anspricht. Um andere Pausen zu füllen oder die Atmosphäre während des Stücks zu vertiefen, integrieren Regisseurin Natascha Retschy, Projektleiter Heike Lutter und Thomas Becker sowie Regieassistentin Arina Horre die Kinoleinwand in die Vorstellung. Die Videoprojektionen von Ferdinand Barth zeigen Meereswellen, Möwen, Ansichten von Paris und Santiago, eine Hand, die Briefzeilen schreibt. Die Kombination Kino und Theater ist so ausgefeilt, dass die vier Darsteller einem Film entstiegen sein könnten. Das Bühnenbild und einige Szenen bleiben symbolhaft, überfordern aber die Vorstellungskraft des Publikums nicht, das sich auch das umsichtig angedeutete, traurige Ende von "Brennender Geduld", einer Aufführung im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, ausmalen kann. (pk)

Weitere Aufführungen an diesem Wochenende, 18. und 19. August, 20 Uhr, Capitol Kino, Montabaur, Eintrittspreis: 13 Euro, Vorverkauf: Buchhandlung am Rathaus in Montabaur, Telefon 02602/5333 oder auf www.kulturwerkraum.de


Westerwälder Zeitung vom 18.08.2007

Montabaur: Stück "Brennende Geduld" wird im Capitol aufgeführt - Proben sind vielversprechend

WWZtheater100807Dichter, Revolutionär, Liebender - der Chilene Pablo Neruda war ein Mensch mit vielen Facetten. Um diese fesselnd darzustellen, probt das Montabaur Ensemble Theater fleißig.

MONTABAUR. Das Theaterstück "Brennende Geduld - Pablo Neruda und sein Briefträger" wird vom Montabaur Ensemble Theater, einer Kulturwerkraum-Arbeitsgruppe, viermal im Montabaurer Kino aufgeführt. Die WZ besuchte die Probenarbeiten, die schon erahnen lassen, wie bewegend die Darsteller das Stück über den berühmten Schriftsteller umsetzen werden.

"Die Aufführung findet im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt. Dessen Motto ist "Rebellen, Reformatoren und Revolutionäre‘. Neruda ist eine große Figur in der Geschichte und hat sich bis zum Schluss für Gerechtigkeit und für andere eingesetzt", erklärt Projektleiterin Heike Lutter die Wahl des Stückes. Bekannt ist Neruda wegen seiner leidenschaftlichen Poesie. Seinem Kampf für soziale Gerechtigkeit verdankt er den Beinamen "Dichter der verletzten Menschenwürde". Der Literaturnobelpreisträger war Senator, Konsul und Präsidentschaftskandidat der Kommunistischen Partei Chiles. Er starb im Jahr 1973, zwölf Tage nach dem Militärputsch in Chile, an einem Krebsleiden.

Das Bühnenstück von Antonio Skàrmeta erzählt von der sich entwickelnden Freundschaft zwischen Neruda und Mario Jiménez, Briefträger und Sohn eines Fischers. "Das Stück vereint viele Geschichten, die vom privaten Menschen Pablo Neruda, von Liebe, von einer Lehrer-Schüler-Beziehung. Und es ist die Geschichte Chiles", erklärt Lutter. Nerudas Leiden an der Krankheit ist seinem Darsteller Thomas Müller-Brandes schon bei den Proben ins Gesicht geschrieben, die körperliche Schwäche und Hilflosigkeit fantastisch gespielt. Angst, Sorge, Trauer und Mitleid mit seinem Mentor spiegeln sich in Mimik und Gestik von Frank Musekamp, dem Darsteller Marios, wider. Regisseurin Natascha Retschy lässt sie ihr Wechselspiel proben. "Hier müssen wir früher auflösen", "Geh ihm entgegen und stütz ihn" und "Die Vorstellung, ins Krankenhaus zu müssen, ist für Neruda gruselig, bring ihm das behutsam bei", sind nur einige ihrer Anweisungen. Auch Müller-Brandes und Musekamp, der in der Montabaurer Schauspielschule ausgebildet wurde, machen Vorschläge und erarbeiten das Stück gemeinsam. Wie kann Mario den sterbenden Dichter stützen, damit es natürlich wirkt, wie auf seinen kurz aufblitzenden Lebensmut reagieren, ohne zu übertreiben? Während die Szene immer wieder geprobt und verbessert wird, hilft Regieassistentin Arina Horre mit einigen Textzeilen aus, die noch nicht sitzen.

Das Theaterstück in einem Kinosaal aufzuführen, ist das Besondere an der Inszenierung. Natascha Retschy: "Wir integrieren die Leinwand sparsam für die Übergänge, indem wir mit einer Videoprojektion von Ferdinand Barth, die Symbolisches wie Meereswellen zeigt, die Stimmung des Stückes unterstützen." Heike Lutter: "Ein Kino ist kein Theater. Ton, Licht und Beamer können wir erst kurz vor der Vorstellung installieren, weil wir auf den laufenden Kinobetrieb Rücksicht nehmen müssen."

Der Titel "Brennende Geduld" sei symptomatisch für das ganze Projekt, erzählt Lutter. "Wir haben zum Beispiel erst vor zwei Monaten erfahren, dass das Projekt für den Kultursommer angenommen worden ist, weil die Zusage auf dem Postweg hängen geblieben ist. Wir mussten den Hauptdarsteller umbesetzen, und das Geld ging zurück. Und wir wissen nicht, wie Montabaur auf das erste Theaterstück, dass der Kulturwerkraum aufführt, reagieren wird." Weitere Darsteller sind Anna Hilfrich als Beatrice und Heike Lutter als deren Mutter Rosa. "Die Polizisten, die im letzten Akt auftreten, werden per Tonaufnahme eingespielt. Sprecher sind Jürgen Lindner und Oliver Wolf." Zum Theaterstück geht's übrigens durch den Notausgang des Capitol-Kinos, vor dem ein Zelt aufgebaut werden soll. (pk)

Aufführungen sind am Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, 16., 17., 18., 19. August, 20 Uhr, Capitol Kino 4, Werkstraße 1. Eintrittspreis: 13 Euro, Vorverkauf bei der Buchhandlung am Rathaus, Konrad-Adenauer-Platz 10, Montabaur, Telefon 02602/5333 oder auf www.kulturwerkraum.de


Westerwälder Zeitung vom 10.08.2007

Der Familientag am Sonntag, 01. Juli 2007, veranstaltet vom Verein Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit der Stadt Montabaur sowie vielen anderen Vereinen und Gruppen, begeisterte bereits zum vierten Mal Jung und Alt.

Unter dem Motto "Zirkus Juxplatz" hatten sich die Mitwirkenden des Kulturwerkraums, unter der Leitung von Gina Herfert, ein umfangreiches Programm ausgedacht und mit den Kindern zuvor in Workshops erarbeitet. Auch die Dekoration und die Kostüme wurden von den Kindern selbst erstellt. Die besten Bilder eines Malwettbewerbes wurden am Ende der Zirkusvorstellung prämiert.
Zu Beginn traf der Zirkusumzug, der sich aus der Innenstadt mit vielen verkleideten Kindern, deren Eltern und der Begleitung von Erika Krolikowski als Zirkusdirektorin und Theo Hannappel als Drehorgelspieler, auf den Weg gemacht hatte, auf dem Quendelberg ein.

quendelberg_1313-07-2007

Nach der offiziellen Eröffnung durch Stadtbürgermeister Klaus Mies und dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Stadtmarketing, Jürgen Jungmann, gab es ein buntes Zirkus-Mitmachprogramm für Kinder im Zelt, Tänzerinnen vom Haus der Jugend unter der Leitung von Tina Rechberger gaben zwei Tänze zum Besten und bei Stefan Preker, der nachmittags auch als Stelzenläufer unterwegs war, konnten Kinder das Tellerdrehen lernen. Auch einen "echten" Zauberer hatte der Kulturwerkraum als Ergänzung zum eigenen Programm organisiert.
Das Haus der Jugend betreute eine Wasserrutsche und warb für den Ferienpass mit vielen Gutscheinen, den es ab sofort im Haus der Jugend, Tel. 02602/18844 für 2,50 ¤ zu erwerben gibt.
Tiere sind für Kinder immer ein besonderes Erlebnis. So bedanken sich die Veranstalter besonders beim Kaninchenzuchtverein RN2, der schon zum vierten Mal mit seinen Streicheltieren dabei war und beim Polizeipräsidium Koblenz mit der Vorführung seiner Diensthundestaffel.
Seit vier Jahren auch mit dabei, ist das Deutsche Rote Kreuz, das in seinem Zelt anschaulich Auskunft über dessen tägliche Arbeit gab und auch manche kleinere Blessuren verarztete.
Die Hüpfburg von "McDonalds" sowie das Glücksrad, dessen Einnahmen für weitere Projekte am Quendelberg gedacht sind, durften natürlich auch nicht fehlen. Zum Thema Fußball hatte der "Verband Alleinerziehender Mütter und Väter" einen Menschenkicker aufgebaut, der sich großer Beliebtheit erfreute.
"Donum Vitae" präsentierte sich zu seinem 5-jährigen Bestehen mit Infostand und Luftballon-Weitflugwettbewerb.
Wer sich sportlich betätigen wollte, konnte dies am Kletterbaum der "Baumpflege Wirges" tun. An Seilen gut gesichert, konnten die Kinder bis in die Baumkrone hinaufklettern.
Die "Jugendherberge Montabaur" sowie "Lies+Spiel" waren mit Infoständen vertreten und die Polizei Montabaur zeigte ein Polizeiauto und ein Motorrad, das bestiegen werden durfte.
Neu war in diesem Jahr die Zusammenarbeit zwischen evangelischen und katholischen Jugendlichen, unter der Leitung von Oliver Rittrich und Elke Weisbrod, die gemeinsam zum ersten Mal einen ökumenischen Jugendgottesdienst mit Musik und Tanz gestalteten.
Auch Biene Summi, das Maskottchen der Westerwälder Zeitung kam vorbei geflogen und wie immer sorgte das Team um Esrema Zekic, der Kioskpächterin, bestens für das leibliche Wohl.
Am Stand von Stadtmarketing wurde fleißig geschminkt, ein Clown machte Ansagen über eine "Flüstertüte" und es gab wie immer eine Tombola. Hier danken alle besonders den Spendern der Preise: Den Buchhandlungen am Rathaus und Reuffel, den Spielwarenläden Hanni Müller und Spielwaren Jung, Anpi Kindermoden, Conny´s Strumpfmoden, Schreibwaren Wetzlar, Rewe in der Moselstraße und Tabakwaren Langshausen.
Ein besonderer Dank gilt dem Westerwald Reisebüro für den Ersten Preis, einer Bahnfahrt mit dem ICE zum Weihnachtsmarkt in Köln für zwei Personen und der Kreissparkasse Westerwald für Gewinne bei der Tombola und für die freundliche Unterstützung beim Mitmachzirkus mit Stefan Preker.
Die Stadt Montabaur sagt den Mitgliedern von Stadtmarketing sowie allen teilnehmenden Vereinen und Gruppen ein sehr herzliches Dankeschön, denn ohne Ihre Mithilfe wäre das Fest nicht wieder solch ein toller Erfolg geworden.

Wochenblatt VG MT 13. Juli 2007, Ausgabe: 28/07,

Eltern und Kinder hatten viel Spaß auf dem Quendelberg in Montabaur - Summi kam vorbeigeflogen

wwz030707-600Unter dem Motto Zirkus war der Familientag am Quendelberg in Montabaur ein farbenprächtiger Spaß besonders für die Kinder.

MONTABAUR. Überall herumlaufende, herumtollende Kinder, strahlende Augen, lachende Gesichter. Auf dem Quendelberg in Montabaur war Familientag. In diesem Jahr fand er zum vierten Mal statt und erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Unzählige Kinder fanden sich mit ihren Eltern den Tag über verteilt auf der Anlage ein, auf der viele tolle Attraktionen bereitstanden. Das Team von Stadtmarketing Montabaur hatte sich das Motto Zirkus einfallen lassen.

Und so präsentierte sich ein buntes Bild. Gleich am Eingang erwartete der Künstlerwerkraum mit einem Zirkuszelt die Kinder und ihre Eltern. Zuvor gab es noch extra Zirkus-Workshops und einen Umzug durch die Stadt. Das in den Workshops Erlernte wurde im Zirkuszelt präsentiert. So etwa die Bilder des Malwettbewerbs, die die Wände des Zeltes zierten und prämiert wurden. ".."

Westerwälder Zeitung - 03.07.2007
wwz-2007-06-30Stolz präsentieren die Sechs- bis Zwölfjährigen ihre Bilder, die sie zuvor im Workshop "Ein Zirkus zieht um" des Kulturwerkraum Montabaur erstellt haben. Ihre Werke werden zu einem Gemeinschaftsprojekt zusammengefügt, dass in einem bunten Zirkusumzug vom Rathaus zum Quendelberg präsentiert werden soll.

Westerwälder Zeitung - 30.06.2007

Bei Workshops in der Kulturwerkstatt malen Kinder Clowns, Perde und mehr

WWZ 2007-06-30aMONTABAUR. Die Vorbereitungen zum Familentag am Quendelberg am morgigen Sonntag laufen auch beim Kulturwerkraum Montabaur seit Wochen auf Hochtouren. Die Künstlerwerkstatt hat den Tag unter das Kinder- und Jugendprojekt "Zirkus Juxplatz" gestellt. Sechs Workshops gab es dazu, unter anderem malten Kinder an einem Gemeinschaftsbild, dass in einem geplanten Zirkusumzug vom Rathaus zum Quendelberg gezeigt werden soll. Bei den Workshops fanden viele Kinder den Weg zum Kulturwerkraum und malten, was ihnen zum Zirkus einfiel: Clowns, Pferde, Seiltänzerinnen, Raubtiere und vieles mehr. Diese Einzelbilder zusammen ergeben nachher das Gemeinschaftsprojekt. Besonders freuen sie sich auf den bevorstehenden Umzug am Sonntag, denn neben den bunten Bildern sollen sich die Kinder "zirkusecht" verkleiden. Die siebenjährige Nele Kram aus Montabaur verriet schon einmal vorab, dass sie als grazile Seiltänzerin zu der bunten Artistenfamilie zählen wird. "Schön wäre es," so Maria Thul-Kämmel und Alexandra Gawlowski, die Leiterinnen des Workshops, "wenn möglichst viele Kinder den Weg zu unserem Zirkusumzug, der um 10.30 Uhr am Rathaus beginnt, finden würden."

Westerwälder Zeitung - 30.06.2007

Familientag mit tollem Programm für Kinder

WWZ-29062007Spiel, Spaß und Wettbewerbe erwartet vor allem die jungen Besucher des Familientages am Quendelberg. An diesem Sonntag wird das Montabaurer Freizeitgelände wieder zum Mittelpunkt attraktiver Unterhaltung - insbesondere für Kinder und Jugendliche.

MONTABAUR. Der Familientag am Quendelberg beginnt am Sonntag, 1. Juli, um 11.30 Uhr auf der Freizeitanlage an der Fröschpfortstraße. Bis 18 Uhr geht das Programm, das der Verein Stadtmarketing organisiert hat. Im Mittelpunkt steht das Angebot für Kinder und Jugendliche, um 15 Uhr kommt Summi, das Sommerspaß-Maskottchen unserer Zeitung zu Besuch.

Ein Höhepunkt ist die Vorführung des "Zirkus' Juxplatz", ein Projekt, das engagierte Künstler des Kulturwerkraums mit Kindern in Workshops auf die Beine gestellt haben. Gleich nach der Eröffnung durch Stadtbürgermeister Klaus Mies um 12 Uhr werden die jungen Akteure im Zelt vor selbst farbenfroh gestalteten Kulissen und mit Requisiten aus eigener Herstellung präsentieren, was sie einstudiert haben. "..."

Westerwälder Zeitung - 29.06.2007

Projekt "Zirkus Juxplatz": Montabaurer Kulturwerkraum bietet Workshops

WWZ-08062007MONTABAUR. Am Sonntag, 1. Juli, werden im Rahmen des Quendelberg-Familientages beim Projekt "Zirkus Juxplatz" aus Kindern und Jugendlichen Artisten. Damit die jungen Clowns und Akrobaten auch wissen, was sie zu tun haben, bereitet der Kulturwerkraum mithilfe von Workshops derzeit die Zirkusvorstellung vor. Zur kostenlosen Teilnahme sind alle interessierten Kinder eingeladen.

Im Workshop Nummer eins namens "Wir machen Zirkus" geht es um Requisitenbau, Dekoration und Kostüme. Das nächste Treffen ist am Samstag, 9. Juni, 10 bis 12 Uhr. Dozentin Gina Herfert gibt unter der Nummer 0171/465 81 14 Auskunft. Für "Wir machen Zirkus" gibt es keine Altersbeschränkung, auch Kleinkinder können mitmachen.

Nachwuchsartisten ab sechs Jahren werden in Workshop Nummer zwei von Josi Straub in die Kunst der "Chinesischen Körperakrobatik" eingeführt. Das nächste Treffen ist am Freitag, 8. Juni, 17 bis 19 Uhr. Informationen unter Telefon 0171/170 61 17.

Unter der gleichen Telefonnummer können sich Interessierte auch für den Workshop Nummer drei mit Titel "Die Säulen gemacht" anmelden. Josi Straub bietet gemeinsam mit Stefan Reckenthäler (Telefon 0151/19 35 55 42) Kindern ab sechs Jahren Ideen und Techniken für die Gestaltung mit Ytong und anderen Materialien. Nächstes Treffen: Samstag, 9. Juni, 10 bis 12 Uhr.

"Grafik und Design" sind Themen des vierten Workshops für Kinder ab sechs Jahren. Das nächste Mal am Dienstag, 12. Juni, geht es unter Anleitung von Bärbel Rosentreter (Telefon 0160/283 34 89) und Theresia Müller-Kunz (Telefon 0175/620 23 97) um Collagen und Reißtechnik.

Auf Klanginstrumenten können Kinder ab acht Jahren im Workshop Nummer fünf "Zirkusmusik" machen. Thekla Greiner leitet den Kurs, das erste Treffen ist am Montag, 11. Juni. Weitere Informationen hierzu unter Telefon 0171/899 58 47.

Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren beschäftigen sich im sechsten Workshop mit dem Titel "Ein Zirkus zieht um" gemeinsam mit den Dozentinnen Maria Thul-Kämmel (Telefon 0170/933 00 04) und Alexandra Gawlowski (Telefon 02602/18 07 64) mit Mischtechniken. Erstes Treffen ist am Donnerstag, 21. Juni.

Alle Räumlichkeiten und - falls nicht genannt - Uhrzeiten sind bei der obligatorischen Anmeldung der Kinder unter den genannten Telefonnummern zu erfragen. Das Gelernte und Eingeübte präsentieren die kleinen Nachwuchsartisten am 1. Juli.

Westerwälder Zeitung vom 08.06.2007
Künstler zeigen Grafik, Malerei und Plastik im Kulturwerkraum Montabaur

wwz-14-05-07MONTABAUR. Zur Feier seines dreijährigen Bestehens präsentierte der Verein "Kulturwerkraum" in Montabaur einen Querschnitt des Lebenswerkes von Eva Wild-Niessen und ihrem Mann, Hans-Christian Wild. Mit Gastgeberin Heike Luther freuten sich circa 80 Gäste. Zum Auftakt erklangen in der Kulisse der mehr als 80 ausgestellten Werke Lieder von George Gershwin, interpretiert von Alice Capellen, Schülerin von Simone Carole Levy, und Maria van Looken am Klavier. Bernhard Gross, ein Studienkollege und Freund der Familie, gab eine Einführung in Leben und Werk des Künstlerpaars, das sich 1961 im Westerwald niedergelassen hatte.

Eva Wild-Niessen , geboren 1932 in Berlin, wuchs in den Niederlanden auf, wo sie Bildhauerei studierte. Beim Studium der freien und angewandten Kunst in München traf sie Wild, den sie 1952 heiratete. Ihre künstlerische Tätigkeit führte sie in den Westerwald, wo sie ihre Studien noch auf dem Gebiet der keramischen Plastik ergänzte. So wurde sie zu einer befähigten Künstlerin und schuf in Zeichnungen, Grafik, Malerei und keramischer Plastik Werke von hohem künstlerischen Rang. In auch großformatigen Blättern führte sie immer wieder Westerwälder Landschaften aus, beobachtete liebevoll Tiere, erforschte Bäume und Architektur, oft an Motiven aus Montabaur. Immer die Gesellschaft in unserem Land scharf beobachtend und bedrohliche Strömungen besorgt registrierend, gelangen ihr Bilder, die uns zum Mitdenken bringen, so Bernhard Gross in seiner Einführung.

Hans-Christian Wild kam 1924 im Vogtland zur Welt. Nach dem Abitur in Dresden verschlang ihn 1942 der Krieg, der ihn 1946 wieder freigab. Erst 1949 erlaubten die materiellen Verhältnisse ihm, künstlerische Studien aufzunehmen. Von 1951 bis 1956 war er als freischaffender Werbegrafiker und Maler zwar für bedeutende Firmen tätig, aber auch den Unbilden des Marktes und den zunehmenden Fortschritten der Reproduktionstechnik ausgesetzt. So absolvierte er als Mittdreißiger das Studium zum Kunsterzieher und war von 1962 bis 1984 am Mons-Tabor-Gymnasium tätig. Durch ihn fanden junge Menschen zur Kunst als Lebensinhalt, so Heike Lutter, heute selbst Künstlerin und eine von vier Schülerinnen Wilds, die im Kulturwerkraum Montabaur tätig sind.

"..."


Westerwälder Zeitung vom 14.05.2007

Gewonnene Wette als Spende an Vereine überreicht

WoBla12-05-7bStadtbürgermeister Klaus Mies überreichte anlässlich der gewonnenen Wette der "Weihnachts-Engel-Aktion 2006" des Rewe-Supermarktes in der Moselstraße fünf gemeinnützigen Vereinen jeweils 200,00 Euro als Spende für ihre Vereinsarbeit.
Stadtbürgermeister Mies: "Ich freue mich auch in diesem Jahr einen kleinen finanziellen Beitrag, der uns im Rahmen der "Weihnachts-Engel-Aktion 2006" vom Rewe-Supermarkt in der Moselstraße zur Verfügung gestellt wurde, überreichen zu können. Bürgerinnen und Bürger haben durch die Vielfalt an Vereinen die Möglichkeit ihre Interessen und Neigungen einzubringen. Die Arbeit und das Engagement in unseren Vereinen gilt es zu unterstützen."

Wochenblatt VG MT - 11.05.2007

Ausstellung "Zeitraum" im Kulturwerkraum Montabaur eröffnet

WWZ 2007-03-05MONTABAUR. "Zeitraum", ist das Thema der aktuellen Ausstellung im Kulturwerk-raum Montabaur. Zahlreich strömten die Besucher zur Eröffnung in die Kunsträume, um die Sammlung verschiedenster kreativer Arbeiten zu bestaunen. Zwischen den Werken aller Kulturwerk-raumkünstler ist Alexandra Gawlowskis künstlerische Arbeit, die der Ausstellung auch das Thema "Zeitraum" verliehen hat, Mittelpunkt des Geschehens.

Nachdem die Vorsitzende Heike Lutter die Besucher mit einer passend auf das Thema Zeit gemünzten Rede begrüßte, gab auch der Kulturwerk-raumkünstler Günter Bode seine Gedanken preis: "Schon immer haben sich die Menschen Gedanken über Zeit gemacht. Zeit gehört ganz einfach zu unserem Leben", erklärte er philosophisch auf und gab seine Lieblingssprichwörter zum Besten.

Thekla Greiner zum Beispiel hat einen blauen Heizungskessel umgestaltet, worauf in geschwungenen Lettern "Just in time" zu lesen ist und um den munter eine kleine Eisenbahn ihre Runden dreht. Daneben bestaunten die Besucher die Karikaturen von Arne Kunz. Aber auch das alte Turmuhrenwerk oder die Sammlung von abgelaufener Zeit in Form von alten Armbanduhren in einem Einmachglas (Josef Straub) waren beliebte Anschauungsobjekte. Ganz besonders interessierte die ausgestellte Examensarbeit von Alexandra Gawlowski. "Ich habe 2006 zu dem Thema Zeit im Fach Kunst meine Examensarbeit an der Universität Koblenz geschrieben. Diese Abschlussarbeit habe ich auch zum Teil hier im Kulturwerkraum gefertigt", berichtete Alexandra Gawlowski und erklärte, wie sie das Thema Zeit zu einem schlüssigen Werk verarbeitet hat.

"Meine Idee war es, einen Monat Zeit künstlerisch festzuhalten", erzählte sie. So legte sie im Januar des vergangenen Jahres jeden Tag auf dem Weg von ihrem Heimatort Horressen bis zur Universität nach Koblenz eine kleine Pause ein, um an einem besonders schönen Platz zu fotografieren. Jeden Tag wiederholte sie diese Prozedur einen Kilometer weiter, sodass sie ihre Wegstrecke in 31 Einheiten einteilte. "Es erfordert viel Disziplin und Ausdauer jeden Tag an einer anderen Stelle ein Foto aufzunehmen, das ein gleichgesichtiges Glied einer Kette sein kann", berichtete Alexandra Gawlowski. Aber das war erst der Anfang dieser Arbeit.

So malte sie an jedem Januartag an allen 31 Bildern: Nachdem sie ein Foto gemacht hatte, gestaltet sie alle 31 Leinwände nach der Grundstruktur des ersten Polaroidbildes, und so ging es weiter. Jedes Foto wurde auf allen folgenden Leinwänden mit einer bestimmten Grundstruktur festgehalten. So wuchs während der Bearbeitungszeit die Farbbeschichtung auf den verbleibenden Leinwänden von Tag zu Tag, womit sich auch in diesen Bildern die vergangene Zeit - also jeder Januartag - in der Oberflächenstruktur abbildete. So sind interessante Bilder entstanden, die durch diese Methode und die angewandte Mischtechnik von Acryl, Aquarell, Stiften und Kreide zu einem lebendigen Kunstwerk geformt wurden, in dem die Zeit festgehalten wurde. Zudem hat die Werkreihe Alexandra Gawlowskis noch ein anderes charakteristisches Merkmal: "Auf allen meinen Bildern ist eine Art Grundlinie enthalten, die man mit etwas Fantasie als Zeitlinie oder Zeitstrahl ansehen kann", erklärt die Künstlerin, wie sie die verronnene Zeit rund um das Thema "Zeitraum" künstlerisch und mit viel Einfallsreichtum dargestellt hat.


Westerwälder Zeitung - 05.03.2007

07-01-17WWZ" Heike Lutter vom Kulturwerkraum sieht im "Engelkonzept", das die Künstler in die Stadt getragen haben, einen "erfolgreichen ersten Schritt". Zwar habe man von der vielen Arbeit recht wenig gesehen: "Es war zu wenig inszeniert." Doch an jeder neuen Idee müsse eben noch geschliffen werden. "Wir werden auf jeden Fall einen weiteren Anlauf unternehmen", sagt Lutter. "Jetzt wissen wir ja, wie's geht." "

Westerwälder Zeitung - 17.01.2007

06-12-11WWZ"Das Motto "Engel in Montabaur" ist überall in der Stadt präsent. Am Samstag gingen viele Kinder mit bunten Laternen zusammen den Engelsweg entlang. Dieser führt an verschiedenen Engel-Stationen vorbei bis zur Ausstellung im Kulturwerkraum und im ICE-Bahnhof. "Beflügelte Laternen" weisen den Weg. Höhepunkt eines jeden Tages ist das Öffnen eines Türchens des riesigen, am Rathaus erstrahlenden, Adventskalenders."

Westerwälder Zeitung - 11.12.2006

Am Wochenende beginnt der Montabaurer Weihnachtsmarkt - Viele Attraktionen: Kindertag im Rathaus, Stadtführung und eine Dampflok lassen Herzen höher schlagen

Stadt im Zeichen der Engel

Kreisstadt erstrahlt in festlichem Glanz - Fachwerkhäuser laden zum Bummel - Künstler stellen aus

Weihnachtsduft liegt in der Luft: An diesem Wochenende beginnt der Weihnachtsmarkt in Montabaur. Stadt, Geschäftsleute und Künstler aus der Region haben viel Zeit und Arbeit investiert, um den Besuchern der Kreisstadt einen Markt in einer schönen festlichen Atmosphäre zu bescheren. Gerade für Kinder gibt es besondere Überraschungen.

WWZ 2006-11-30MONTABAUR. Ein Hauch von Weihnachten liegt über der Kreisstadt: An diesem Samstag eröffnen Stadtbürgermeister Klaus Mies und der Vorsitzende der Werbegemeinschaft "montabaur aktuell", Norbert Reisewitz, um 11 Uhr feierlich den Montabaurer Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr unter dem Motto "Engel in Montabaur" steht. Die Organisatoren haben gestern im Montabaurer Rathaus das druckfrische Programm des Weihnachtsmarktes vorgestellt.

Erstmals seit zwei Jahren findet der Weihnachtsmarkt wieder in der Fußgängerzone der historischen Altstadt statt (die WZ berichtete). Von kommenden Samstag bis Donnerstag, 21. Dezember, werden die festlich geschmückten Holzhäuschen mit ihrem kulinarischen und adventlichen Angebot die Innenstadt beleben und den Großen und Kleinen Markt, die Kirchstraße und die Klostergasse säumen und bis zum Konrad-Adenauer-Platz führen. Der Weihnachtsmarkt öffnet Freitag und Samstag,11 bis 19 Uhr, und sonntags bis donnerstags, 11 bis 18 Uhr.

In diesem Jahr sind es vorwiegend Montabaurer Geschäftsleute, die die neuen Fachwerkhäuschen betreiben und hier ihre Waren anbieten. "Unser Ziel war es, dass wir in diesem Jahr ein höherwertiges Angebot haben", sagte Cornelia Baas, Vorstandsmitglied von "montabaur aktuell". Novum in diesem Jahr: Erstmals haben die Stadt als Veranstalterin sowie "montabaur aktuell", der Verein Stadtmarketing, die Arbeitsgruppe Weihnachtsmarkt um die Erste Stadtbeigeordnete Judith Haberstock und der Kulturwerkraum Montabaur den Weihnachtsmarkt gemeinsam organisiert. Und diese Zusammenarbeit soll, so der Tenor bei der gestrigen Präsentation, im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Die Organisatoren haben sich einiges einfallen lassen - insbesondere für Kinder haben sie viele Überraschungen bereit (siehe: rechter Kasten). So haben die Kinder der Montabaurer Grundschule und die Kindergartenkinder aus der Verbandsgemeinde wieder den großen Adventskalender mit 24 bunten Leuchtbildern an der Fassade des Alten Rathauses gestaltet. Jeden Abend wird nun um 17 Uhr, an Heiligabend um 13 Uhr, feierlich ein Fensterbild erleuchtet und dazu ein Gedicht oder Lied vorgetragen. Zudem schlängelt sich ein kunstvoller "Weg der Engel" durch die Montabaurer Innenstadt. Die Künstler des Kulturwerkraums Montabaur haben gemeinsam mit befreundeten Künstlern und mit zwei Schulklassen des Mons-Tabor-Gymnasiums rund 250 Engel geschaffen - als Skulptur, Bild oder Collage. Diese Kunstwerke sind bis Sonntag, 7. Januar, in rund 80 Geschäften in der Innenstadt zu bewundern; weitere Exponate werden in Ausstellungen am ICE-Bahnhof und im Kulturwerkraum gezeigt. Ein besonderer Hingucker sind die beflügelten Laternen (eine Aktion der Berufsbildenden Schule Montabaur, der Waldschule Horressen, des Kulturwerkraums und des Vereins Stadtmarketing), die den "Weg der Engel" weisen.

Um das weitere kulturelle Rahmenprogramm hat sich die Werbegemeinschaft gekümmert: Für eine festliche Stimmung in der Altstadt sorgen etwa die Musiker des Landesmusikgymnasiums, die Gelbachtaler Musikanten, Engel-Stelzenläufer oder das Hohenloher Figurentheater .

Westewälder Zeitung - 30.11.2006

Kulturwerkraum Montabaur stimmt auf die Weihnachtszeit ein

WWZ 2006-11-27MONTABAUR. Am Wochenende stand die Kreisstadt Montabaur ganz im Zeichen der Kunst. Gleich drei Ausstellungseröffnungen gab es im Südflügel des Capitols. "Beschwingt und beflügelt" vom Kulturwerkraum Montabaur präsentierte sich die künstlerische Darstellung von Engeln. Skulpturen, Gemälde, abstrakt, ästhetisch als Aquarell oder Bleistiftzeichnung jede erdenkliche Umsetzung war in den Räumen des Kulturwerkraums zu finden. Insgesamt 70 Exponate großer und kleiner Künstler aus der Region regten die zahlreichen Besucher zu Interpretationen an.

Die Ausstellung zum Thema Engel entstand durch die Mitarbeit der Künstler am diesjährigen Weihnachtsgeschehen in der Innenstadt. 60 Künstler und zwei Klassen des Mons-Tabor-Gymnasiums beteiligen sich mit ihrer künstlerischen Darstellung von Engeln am diesjährigen "Engelweg" in der Vorweihnachtszeit. Dabei werden rund 250 Engelexponate in 80 Geschäften ausgestellt.

Für Stadtbürgermeister Klaus Mies, der die Vernissage am Freitagabend eröffnete, ist "der Kulturwerkraum eine Bereicherung für die Stadt. Durch die Mitarbeit am Weihnachtsgeschehen lassen die Künstler wieder die vorweihnachtliche Besinnlichkeit aufleben. Die Stadt Montabaur ist stolz auf die Aktivitäten. Es steckt viel Mühe und Arbeit in dem Projekt, und wir werden die Arbeit des Kulturwerkraums weiter unterstützen."

Gleichzeitig, nur ein Stockwerk darüber, öffnete die Kunstausstellung "Menschenbilder" ihre Pforten. Im Atelier Kunst und Therapie von Heike Schönborn-Jösch stellte Marli Bartling ihre malerische Umsetzung von Menschen aus. Charaktereigenschaften, Begegnungen und Emotionen hat sie mit Pinsel und Farbe auf die Leinwand gebracht. "Was gibt es interessanteres als Menschen?", antwortet die Künstlerin auf die Frage nach der Intention ihrer Kunstwerken.

Wiederum im Erdgeschoss, nur auf der anderen Seite des Gebäudes in der sogenannten Halle 5 konnten die Kunstliebhaber die Arbeit von Mut Müller Deutsch betrachten. Er verwendet gebrauchte Plakatwände und schafft aus ihnen neue Bilder, indem er sie in eine Vielzahl von Stücken teilt und danach auf unterschiedliche Arten bearbeitet. Auch er beteiligt sich mit einer Arbeit an dem Engelprojekt. "Engel sind nicht greifbar, aber ich denke, dass jeder seinen Schutzengel hat, der immer um einen herum ist, der in einem drin ist. Also sind wir Menschen doch die Engel." Aus diesem Grundgedanken entstand die Arbeit des Frankfurter Künstlers, der einen Abdruck des Innenraumes von betenden Händen als Engel gestaltete.

Westerwälder Zeitung - 27.11.2006

Vernissage der Engelschau ist am 24. November in Montabaur zu sehen

WWZ 2006-11-20MONTABAUR. In diesem Jahr stehen die Adventszeit und der Weihnachtsmarkt in Montabaur unter dem Motto "Engel in Montabaur" (die WZ berichtete). An etwa 80 Ausstellungsorten, darunter vielen Geschäften, Restaurants, zwei Seniorenheimen, dem Krankenhaus und dem ICE-Bahnhof, werden bis Sonntag, 7. Januar, Engel in ganz unterschiedlichen Formen und Varianten zu sehen sein, die von vielen großen und kleinen Künstlern in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerkraum erarbeitet wurden. Auch die Hausausstellung des Kulturwerkraums Montabaur "Beschwingt und beflügelt" steht unter dem Zeichen der Lichtgestalten. In der Zeit von Sonntag, 26. November, bis Sonntag, 17. Dezember, sind die Exponate jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr (oder auf Anfrage) zu sehen. Feierlich eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Freitag, 24. November, um 19 Uhr im Kulturwerkraum in Montabaur, Werkstraße 1, im Gebäude des Kinos Capitol.

Stadtbürgermeister Klaus Mies wird die Werkschau miteröffnen. Karin Mikara an der Gitarre (Neuwied) begleitet die Vernissage musikalisch. Der Frankfurter Künstler Mut Müller Deutsch wird an diesem Abend ebenfalls sein Atelier "Halle 5" im Kinogebäude für die Besucher öffnen und mit-"engeln". Das Atelier für Kunst und Therapie zeigt außerdem Werke der Künstlerin Marli Bartling unter dem Titel "Menschenbilder". Der Eintritt ist frei.

Westerwälder Zeitung - 20.11.2006

Montabaur verlegt Markt wieder in die historische Kulisse der Fußgängerzone - Geschäftsleute organisieren Großteil selbst

Noch sind es 53 Tage bis Weihnachten und gut 30 Tage bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes in der Kreisstadt. Doch die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange. Und die Montabaurer haben sich in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

WWZ 2006-11-02MONTABAUR. Viele Kunden und Besucher der Kreisstadt wird es freuen: Der Montabaurer Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr wieder vom Konrad-Adenauer-Platz in die Fußgängerzone der historischen Altstadt verlagert. Dafür hatte sich die große Mehrheit der Montabaurer Geschäftsleute stark gemacht - mit Erfolg. Der Stadtrat stimmte dem Wunsch der Werbegemeinschaft "montabaur aktuell" zu.

Damit werden die festlich beleuchteten und weihnachtlich geschmückten Holzhäuschen mit ihrem adventlichen und kulinarischen Angebot zwischen dem 2. und 21. Dezember wieder die Innenstadt beleben und den Großen und Kleinen Markt, die Kirchstraße und die Klostergasse säumen. Das Marktgeschehen führt bis zum Konrad-Adenauer-Platz.

Neu in diesem Jahr ist auch, dass die Stadt zwar weiterhin Veranstalterin des Weihnachtsmarktes ist, aber die Organisation weitgehend in die Hände vieler engagierter Bürger und der Montabaurer Geschäftsleute gelegt hat. Hand in Hand arbeiten hier "montabaur aktuell", der Verein Stadtmarketing, die Arbeitsgruppe Weihnachtsmarkt um die Erste Stadtbeigeordnete Judith Haberstock und der Kulturwerkraum zusammen. Dies erläuterte Stadtbürgermeister Klaus Mies im Gespräch mit der WZ.

Unter Vorsitz von Norbert Reisewitz haben die Montabaurer Geschäftsleute 13 neue Holzhäuser bei einem Montabaurer Schreiner und Schnitzer in Auftrag gegeben. "Die Häuschen sehen wunderschön aus. Es sind kleine Fachwerkhäuschen mit Butzenscheiben, die auch abends beleuchtet sein sollen", schwärmt Cornelia Baas, Vorstandsmitglied von "montabaur aktuell". Die Werbegemeinschaft hat sich auch um die Vergabe der schmucken Häuschen an Ständler gekümmert - mit Ausnahme des Häuschens, das die Stadt Schulen und Vereinen für karitative Zwecke zur Verfügung stellt. Der Kooperationsvertrag, den die Stadt mit den Organisatoren abgeschlossen hat, sieht vor, dass mindestens die Hälfte der Stände Weihnachtsaccessoires anbieten sollen; an den übrigen Marktständen werden Leckereien und Getränke verkauft. Bei der Standvergabe, so Cornelia Baas, wurden stadtansässige Geschäftsinhaber bevorzugt. Denn diese sind das ganze Jahr über in der Stadt präsent und entrichten hier Gewerbesteuer. Ein überzeugendes Konzept. Auch das kulturelle Programm liegt in den Händen von "montabaur aktuell". Stelzenläufer, Pantomime-Künstler, Posaunenchöre und Musikvereine werden mit dabei sein. Der Verein Stadtmarketing organisiert für die Kleinen wieder einen Kindertag im Rathaus und die Kinderbetreuung im Senioren-Wohnpark.

Die Arbeitsgruppe um Judith Haberstock kümmert sich um den überdimensionalen Adventskalender, der auch in diesem Jahr wieder das alte Rathaus - dieses Mal ohne Gerüst - schmücken soll (siehe Kasten). Besonders schön: Da der Weihnachtsmarkt unter dem Motto "Engel in Montabaur" steht, werden die Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur in rund 80 Geschäften eigens geschaffene Engel, sei es als Bild, Skulptur oder Collage, ausstellen. Der Weg der Engel führt durch die gesamte Stadt. "Es ist ein Glücksfall, dass sich die Kulturwerkstatt so engagiert", freut sich Judith Haberstock. Für eine festliche Atmosphäre sorgen zudem die "beflügelten" Laternen - ein Projekt, das die Berufsbildende Schule Montabaur, die Waldschule Horressen und der Kulturwerkraum Montabaur umsetzen. Mit Folie bespannen sie 1,5 Meter große Flügel, die an den Stadtlaternen befestigt werden.

Westerwälder Zeitung - 02.11.2006

Montabaur: Neue Veranstaltung für Kunst-, Musik- und Theaterinteressierte

Eine außergewöhnliche und erfrischende Veranstaltung feierte am Wochenende in Montabaur Premiere: das Kulturwerkfestival. Auf dem Capitol-Kinogelände zeigten Künstler Bilder, Installationen und Skulpturen. Zudem gab"s ein Musik- und Theaterprogramm.

WWZ 2006-09-25MONTABAUR. Ein Mädchen mit schulterlangen blonden Haaren steht vorm Eingang von "Halle 5". "Komm hier her", ruft Carla und weist auf eine hohe Tür. Sie dreht sich um und verschwindet hinter dem steinernen Gemäuer des von außen recht unauffälligen Gebäudes - und betritt damit eine völlig andere Welt.

Was von außen als gewöhnlicher Lagerraum anmutet, birgt im Innern außergewöhnlich Auffälliges. Es sind die Werke zweier Künstler; der eine kommt aus Frankfurt, der andere aus der Schweiz, getroffen haben sich beide am Wochenende zum ersten Kulturwerkfestival in Montabaur: Mut Müller Deutsch und Jürg Tschümperlin. Die verbindet neben der Liebe zur Kunst, wahre Freundschaft. Seit mehr als zehn Jahren kennen sie sich, arbeiten immer mal wieder zusammen und teilten sich beim Festival auf dem Montabaurer Capitol-Gelände "Halle 5". Thema der Premiere, die die beiden Künstler zusammen mit dem Montabaurer Ensemble Theater und dem Verein Kulturwerkraum der Stadt veranstalteten, war passenderweise "Freundschaftsspiel Schweiz : Deutschland". Dass "Vollzeitkünstler" Müller Deutsch (49) und Tschümperlin (55), der hauptberuflich Tierhomöopath ist, ein eingespieltes Team sind, zeigte sich besonders in der intensivsten Arbeitsphase, eine Woche vor Eröffnung der offenen Ausstellung. Da wurde beinahe rund um die Uhr gearbeitet. "Wir haben aufeinander abgearbeitet", sagte Müller Deutsch, der "Halle 5" seit circa acht Monaten pachtet.

"Das Licht brannte jedenfalls immer, egal um welche Uhrzeit man hier vorbeifuhr", erinnerte sich Daniel Lipskey aus Elbert. Er erlebte die heiße Phase hautnah. Der 25-Jährige probte dort in dieser Zeit mit Arnulf Lambach (47) aus Dernbach, um als Gitarrenduo "Auszeit" bei der Eröffnung am Freitagabend perfekt einstudiert unterhalten zu können. Und was "Auszeit" da erfuhren, freute sie sichtlich. Helmut Knopp aus Kadenbach reiste nämlich mit Jutta Link extra wegen ihrer Musik an. Nebenbei knüpfte das Paar Kontakt zu außergewöhnlicher Kunst. Die mittig platzierten Installationen, riesig großen Bilder und hell erleuchteten Skulpturen sowie Lichtobjekte provozierten geradezu zur Kontaktaufnahme, indem sie an die Neugier des Betrachters appellierten. Zum Beispiel "Die Quelle" von Tschümperlin. Ein zwei Meter hoher Kasten mit Fenster. Beim Blick durch dieses, waren sogenannte Betonbinder auf Kohle liegend zu sehen, die durch rotes Licht angestrahlt, goldig schimmerten. "Erinnert mich ein bisschen an diese Fühlkisten, nur für die Augen", sagte Knopp, während er den Kopf ins Fenster streckte. Tschümperlin zeigte damit die Quelle des Goldes. Er spielt mit Gegenständen, zweckentfremdet diese und ordnet sie in einen neuen Zusammenhang. Gleich daneben konnte die Gemeinschaftsinstallation "Axomama" erlebt werden. Der circa zehn Personen fassende Raum erzählte innen und außen Geschichte. Im Inneren setzte Tschümperlin mit keimenden Kartoffeln, Kerzen, Muscheln, Safttüten und jede Menge anderen Materialien die Kartoffellegende plastisch um. Die auf der Außenseite durch Müller Deutsch bearbeiteten Wände, thematisierten die Eroberung von Mexiko durch Fernando Cortes. Auf den ersten Blick ziemlich skurril wirkte ein Objekt, das im großen Raum ein wenig unter zu gehen drohte: das Mäuseglück. Ein mumifizierter Katzenschädel an einer Mausefalle. Darüber hinaus verarbeitete Tschümperlin seine Eindrücke vom ICE-Bahnhof Montabaur, den er als Art Intensivstation wahrnimmt, in einem bearbeiteten Satellitenbild mit dem Titel "Engel von Montabaur" und kreierte ein Modell des ICE-Bahnhofs des Jahres 2050. Bei kühlen Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten schlenderten die Besucher am Wochenende durch die Ausstellung von Thekla Greiner im Kulturwerkraum und durch "Halle 5", plauderten mit den Künstlern, verfolgten das abwechslungsreiche Musikprogramm oder sahen Aufführungen des Ensemble Theaters, während im Gebäude nebenan, Kinofilme über die Leinwand flimmerten. Und auch Halleneigentümer Thomas Wunderer, der sich unter anderem an der Sektbar nützlich machte, war ganz angetan vom ungewöhnlichen Wochenendspektakel: "Es scheint eine echte Subkultur im Westerwald zu sein."

Westerwälder Zeitung - 25.09.2006

Ausstellung ist bis zum 7. Oktober im Rathaus zu sehen - Besonderen Blick auf die Sehenswürdigkeiten geworfen

MONTABAUR. Wie sehe ich Montabaur? Und was erscheint mir als eines der wichtigsten und prägnantesten Merkmale der Kreisstadt? Diese Fragen stellten sich in den vergangenen Wochen zahlreiche Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur und setzten daraufhin ihre Vorstellungen und Ansichten der Stadt künstlerisch in die Tat um. Daraus entstand eine bunte und vielfältige Anzahl an interessanten und spannenden Gemälden rund um die historische Altstadt, das imposante Schloss sowie andere markante Blickfänge von Montabaur.

WWZ 2006-09-20Nun hat die Ausstellung "Stadtansichten", ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Künstlern des Kulturwerkraumes und dem Stadtmarketing, im Rathaus ihre Pforten geöffnet. Gespannt strömten die Besucher in die Halle des Stadthauses und wurden dort vom Vorsitzenden des Stadtmarketings ,Jörg Harlé, und von Stadtbürgermeister Klaus Mies freundlich empfangen. Sie eröffneten die Ausstellung gemeinsam. "Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß beim Begutachten der Kunstwerke, die die Besonderheiten unserer Stadt in Szene setzen und einen tollen Einblick in die Stadtansichten von früher und heute geben", erklärte Klaus Mies und schaute sich zusammen mit seinem französischen Kollegen, Bürgermeister Raymond Hardy aus der Partnerstadt Montabaurs, Tonnerre, die verschiedenen kunstvollen Exponate interessiert an.

Dabei gab es viele unterschiedliche Eindrücke zu sehen: Ob moderne Zeichnungen und Karikaturen mit lustigen Textzeilen, diverse in bestechend leuchtenden Farben wie pink, grell-grün oder gelb gehaltene Bilder des Schlosses oder auch eindrucksvolle verwischte Aquarellmalerei, die erst beim zweiten Hinsehen das Schloss erkennen ließ. Dieses war, neben der Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern das liebste Motiv der Künstler. So ziert auch ein Bild des Schlosses von Künstlerin Maria Thul-Kämmel das Werbeplakat für die Ausstellung. "Das Schloss ist einfach das Symbol schlechthin für Montabaur. Aus diesem Grund habe ich dieses Motiv für meine Werke gewählt", erklärt die Künstlerin, die das Schloss in den Bildern mit den Titeln "Ganz weit oben" und das "Geheimnis der Schlosstürme" porträtierte.

Eine Idee, die besonders gut ankam, war die verschiedenen kunstvoll gestalteten Stadtkarten. Diese waren mit dem Augenmerk auf bestimmte Stadtteile oder Sehenswürdigkeiten künstlerisch verziert. So bildete eine der Karten, im Hinblick auf das Wohngebiet Himmelfeld, blaue Wolken und pausbäckige Engelchen ab, die auf ihren Harfen musizierten.

Neben den verschiedenen Eindrücken, wie die Künstler ihre Stadt sehen, konnten die Besucher aber auch eine ganz andere Sichtweise auf die Kreisstadt erhalten: In der Halle des Rathauses waren nämlich neben den Kunstwerken auch auf große Plakate gedruckte Fotos zu bestaunen, die besondere Plätze in der Stadt - etwa das Schloss - oder die Innenstadt zu früheren Zeiten zeigten. Diese Schwarz-Weiß-Fotos luden bereits den Sommer über an den abgebildeten Plätzen zu einer kleinen Foto-Safari rund um Montabaur ein. "Diese Idee kam bei den Bewohnern unserer Stadt und den Gästen wirklich gut an. Nun sollen die Fotos die Ausstellung ,Stadtansichten' mit den verschiedenen Eindrücken längst vergangener Zeit bereichern", berichtete Monika Decker vom Stadtmarketing und erklärte, dass Interessenten der Fotos die Möglichkeit haben, diese im Fotostudio Ewald nachzubestellen.

Westerwälder Zeitung - 20.09.2006

Erstes Kulturwerkfestival in Montabaur

WWZ 2006-09-14MONTABAUR. Die Künstler von Halle 5, des Kulturwerkraums und des Montabaur Ensemble Theaters veranstalten von Freitag, 22. September, bis Sonntag, 24. September, das erste Kulturwerkfestival in Montabaur. Auf dem Gelände des Kinos Capitol, Werkstraße 1, präsentieren sie ihre Arbeit unter dem Thema "Freundschaftsspiel". Halle 5 zeigt zur Eröffnung die Ausstellung "Freundschaftsspiel, Schweiz : Deutschland". Im Kulturwerkraum stellt Thekla Greiner, anlässlich der "Offenen Ateliers" Kultursommer Rheinland-Pfalz ihre Arbeiten unter dem Thema "...Verbindung..." aus. Das musikalisch-theatralische Rahmenprogramm wird vom Montabaur Ensemble Theater in Zusammenarbeit mit dem "Duo Auszeit" und dem "Beaver Sound Salon Orchester" gestaltet. Das Kulturwerkfestival wird am Freitag, 22. September, um 19 Uhr eröffnet. Samstag und Sonntag beginnt das Programm um 14 beziehungsweise um 11 Uhr. Weitere Informationen unter Telefon 0171/578 53 39.

Westerwälder Zeitung - 14.09.2006

Ausstellung mit Stadtansichten

MONTABAUR. "Stadtansichten - Montabaur gestern und heute" heißt eine Ausstellung, die am Samstag, 16. September, in der Bürgerhalle des Montabaurer Rathauses eröffnet wird. Beginn der Veranstaltung ist um 11.30 Uhr. Zu sehen sein werden 30 in verschiedenen Techniken hergestellte Werke, die Montabaur aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen. 13 Künstler zeigen ihre ganz persönliche Ansicht über und Aussicht auf die Stadt. Veranstalter der Schau sind der Verein "Stadtmarketing" und die Künstlergruppe "Kulturwerkraum Montabaur". Die Ausstellung ist bis Samstag, 7. Oktober, zu sehen, zu den üblichen Öffnungszeiten der Rathausverwaltung.

Westerwälder Zeitung - 08.09.2006

Acht Künstler gestalten das Treppenhaus des Schulanbaus in Montabaur

Mit Beginn des Schuljahres nimmt die Mensa der Joseph-Kehrein-Schule ihren Betrieb auf - Im Zuge der Bauarbeiten für die neuen Räume ist auch ein Kunstprojekt entstanden

WWZ 2006-08-26Wenn am Montag die Schule beginnt, können sich die Schüler der Joseph-Kehrein-Schule in Montabaur auf eine Mensa freuen - und auf bunte Wände. Künstler haben sie in den Ferien verschönert.

MONTABAUR. Rund 300 Arbeitsstunden haben acht Künstler investiert, um die Wände im Anbau der Montabaurer Joseph-Kehrein-Schule in bunte Kleinode zu verwandeln. Ein Projekt, das die Verbandsgemeinde Montabaur als Schulträger in Auftag gegeben hatte, nach einer Idee von Projektleiterin Petra Jonas. Zeitgleich mit dem Bau der 80 Quadratmeter großen Mensa sollten auch Foyer und Treppenhaus neu gestaltet werden. Die Kosten für die Kunst betragen rund 12 000 Euro. Einen Teil trägt die VG, das übrige Geld ist über Sponsoren wie den Schulförderverein zusammengekommen.

Stolz zeigt Josef Straub, was er und seine Kollegen - fast alle gehören dem Kulturwerkraum an - innerhalb von gut zwei Wochen geschaffen haben: Im Erdgeschoss, über die Tür zur Mensa, ist ein Korb mit Obst gemalt: Ananas, Trauben und Äpfel zeigen den Kindern, wo sie zu Mittag essen können. Rund 105 Mädchen und Jungen nutzen das Ganztagsangebot. Je 72 können in der Mensa auf blauen, roten, gelben oder grünen Stühlen Platz nehmen und müssen nicht mehr zum katholischen Pfarrzentrum laufen. Das Küchenteam des Montabaurer Krankenhauses bekocht die Kinder. Geliefert werden die Gerichte von Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, die die Reste auch abholen. Den Service in der Mensa übernimmt externes Personal.

Essen werden die Schüler immer klassenweise und damit ist, wie Alfons Henkes von der Verbandsgemeindeverwaltung sagt, auch ein pädagogischer Effekt verbunden: Unter Aufsicht der Klassenlehrer sollen die kleinen Gäste Tischsitten und andere Nützlichkeiten fürs Leben kennen- lernen.

Kehren sie in ihre Materialräume im ersten und zweiten Stock zurück, werden die Kinder von den Comicfiguren Tim und Struppi begleitet, von bunten Mustern, Blumen und anderen großen und kleinen Bildern. Sie alle sind drapiert um silberne Rohre, die sich wie eine Verbindung von allem über die Stockwerke schlängeln. Auf einer rund 40 Quadratmeter großen Fläche zwischen dem ersten und zweiten Stockwerk schließlich ist eine kleine Gruppe Fußballer zu sehen: Zwei coole Jungs stehen mit einem Mädchen um einen Fußball - einen richtig alten aus Leder, mit dicken Nähten. Auf die gegenüberliegende Seite ist ein riesiges blaues Ziffernblatt gemalt.

Mit Künstleracrylfarbe haben die Kunstschaffenden gearbeitet, nachdem sie gemeinsam an zwei Abenden ihre Ideen gesammelt und zu einem Konzept zusammengefasst hatten. Ein Konzept, das auch Platz lässt für Bilder der Schüler, die sie selbst an zwei Tafeln aufhängen können. Wie harmonisch die gemeinsame Arbeit der Künstler verlaufen ist, freut Josef Straub ganz besonders. Und macht Mut für neue, ähnliche Projekte. Ihren Verdienst wollen die Künstler jedenfalls auch dazu verwenden, den Kulturwerkraum noch bekannter zu machen. Höchst erfreut über das Ergebnis ist zudem Andree Stein, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur: "Das ist ganz wunderbar hier geworden." Die Gesamtkosten für den Neubau der Mensa belaufen sich auf 480 000 Euro. In dieser Summe enthalten sind auch die Ausgaben für den Abriss der einstigen Aula und die notwendigen Brandschutzmaßnahmen.

Westerwälder Zeitung - 26.08.2006

Sonja Ziegler lud Künstler aus der Region ein, auf einer Grünfläche Skulpturen zu präsentieren - Musikalisches Rahmenprogramm mit Flamencotanz

Kunst in den Garten gestellt

Orientalische Klangmuster erfreuten die Gäste in Brückrachdorf

BRÜCKRACHDORF. Ein Garten als Ort der Kunst: Sonja Ziegler lud sowohl Kunst- als auch Gartenliebhaber zur Garten-Kunst-Ausstellung in ihren Hausgarten in Brückrachdorf ein.

Zu sehen gab es Arbeiten der Künstlergruppe "Kulturwerkraum" aus Montabaur, Brettspiele aus aller Welt von Clemens Gerhards, Skulpturen aus Holz von Hubert Zimmermann (Oberdreis), Baumbilder von Anne Heng, Metallskulpturen von Ula Weiler (Niederbreitbach), Stein- und Metallskulpturen von Alexander Simon, Hut-Kreationen von Klaus D. Kemen (Bendorf) und Glasobjekte von Renate Hikl (Strüth) sowie selbstgemachte Besen und Körber von Herfried Schmidt (Urbach). Bei einem musikalischen Rahmenprogramm mit Saxophonist Henning Härtel, dem Kleinen Waldorfensemble und der Gruppe "Swing4one" flanierten viele Besucher durch den Garten und genossen arabischen Flamenco der Gruppe "Asia" aus Hachenburg, orientalischen Tanz von "Mazal Saray" aus Neuwied oder einer Drum-Performance mit afrikanischen Klängen der Gruppe "Arabic Drums".  

Westerwälder Zeitung -

Bilder zeigen Montabaur wie es einmal war

WWZ 2006-07-04MONTABAUR. Der Verein Stadtmarketing Montabaur bietet in Zusammenarbeitet mit der Künstlergruppe "Kulturwerkraum" noch bis Spätsommer 2006 eine Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Stadtansichten - Montabaur" an. Den Auftakt dieser Reihe machte bereits die gleichnamige Ausstellung der Künstlergruppe. Mit der Eröffnung de Foto-Parcours "Stadtansichten - Montabaur gestern und heute" wird die Reihe nun fortgesetzt. Zu sehen sind 31 historische Aufnahmen, die auf Tafeln in der Innenstadt in Montabaur platziert sind. Sie ermöglichen einen Blick auf längst verschwundene Stadtansichten und ermöglichen dem Betrachter einen Vergleich der baulichen Entwicklung seit Ende des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist bis zum 8. September zu sehen.

Neben einer weiteren AussteDaneben wird es noch eine weitere, von Stadtmarketing und "Kulturwerkraum" zusammengestellte Ausstellung geben. Die Vernissage ist am Samstag, 16. September, in der Bürgerhalle.

Westerwälder Zeitung - 04.07.2006

Freunde des Künstlers laden zur Werkschau im Kunstwerkraum Montabaur

WWZ 2006-07-03MONTABAUR. Eine Ausstellung im Kunstwerkraum Montabaur erinnert an das Leben und Schaffen des 1998 verstorbenen heimischen Malers Klaus Dahlem. Mit einer Vernissage ist die Sammlung am Wochenende feierlich eröffnet worden. Möglich wurde die Schau, weil der Vater des Künstlers, Franz Dahlem, die Werke seines Sohnes zur Verfügung stellte und Freunde und Kunstkollegen die Ausstellung organisierten. Herbert Eberth, Mitinitiator des Kunstwerkraumes Montabaur und enger Freund des Künstlers, begrüßte die Gäste. Dr. Uli Jungbluth, ebenfalls ein guter Freund von Klaus Dahlem, ließ in einer bewegenden Ansprache dessen Leben Revue passieren.

Klaus Dahlem wurde 1951 in Dernbach geboren und lebte bis zu seinem Tod in Meudt. Hier starb er 1998 unter ungeklärten Umständen: Klaus Dahlem sollte ohne richterlichen Beschluss in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Die beiden Polizisten, die ein Vertretungsarzt zur Unterstützung angefordert hatte, hatte Dahlem gebeten : "Fassen Sie mich nicht an." Vergebens. "Klaus wurde brutal zu Boden geworfen. Sie hatten ihm die Hände auf den Rücken gefesselt, ein Polizist kniete auf seinem Brustkorb", berichtete Franz Dahlem. "Klaus hat dabei erbrochen und ist daran erstickt." Der Maler erlitt einen Herzstillstand, fiel ins Koma und starb nach elf Tagen auf der Intensivstation im Krankenhaus.

Uli Jungbluth hat viele Erinnerungen an seinen Freund. Die beiden hatten sich 1971 bei einem Studium der Kunstpädagogik in Koblenz kennen gelernt. "In den grünen Wiesen des Westerwaldes zog Klaus mit seiner Staffelei unter dem Arm los, in einem knielangen roten Mantel."

Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Philosophie in Koblenz arbeitete Dahlem als Diplom-Pädagoge und Kunsterzieher und beschäftigte sich mit Fotografie, Keramik und insbesondere mit der Malerei. Er war stets auf der Suche nach Harmonie, nach persönlicher und gesellschaftlicher Gesundung. Er markierte mit seinen Bildern Fluchtwege, Irrwege, Umwege, Auswege. Seine Werke sind Psychogramme eines Menschen, der seinen Lebensfaden sucht. Dahlems Malweise ist geprägt von einer psychoanalytischen Reflexion, seine Mal-Serien heißen "Beiß-Schwein" und "Lila-Pause". In einer weiteren Serie fließt die Mythologie der Hopi ein, eines vorkolumbianischen Indianerstammes.

Westerwälder Zeitung - 03.07.2006

Montabaurer Künstler wünschen sich mehr Interesse an ihrer Arbeit

WWZ 2006-06-22Seit gut einem Jahr gibt es in Montabaur den Verein "Kulturwerkraum". Seine Mitglieder haben sich der Kunst und Kultur verschrieben. Was sie vermissen, ist Unterstützung von offizieller Seite.

MONTABAUR. Kunst und Kultur liegen Thekla Greiner, Heike Lutter und Josef Straub am Herzen. Sie wollen, dass Montabaur leuchtet. Dass Bildhauer, Literaten, Maler, Musiker und andere Künstler zusammenkommen, sich gegenseitig inspirieren - und mit ihrer Kunst die Menschen in der Stadt anregen. Greiner, Lutter und Straub sind Mitglieder im Verein "Kulturwerkraum", der seit gut einem Jahr besteht. Sein Ziel ist es, Kulturelles im gesellschaftlichen Leben fest zu verankern. Denn allzu ausgeprägt sei das Interesse an Kunst und Kultur bei den Vertretern der Stadt nicht, beklagen die Künstler.

Zwölf Mitglieder zählt der Verein derzeit. Einige von ihnen sind ständige Mieter in den Räumen an der Werkstraße. Im selben Haus, in dem das Capitol-Kino untergebracht ist, finden sich kleine Ateliers, in denen die Künstler kreativ arbeiten. Auch für Ausstellungen werden die rund 100 Quadratmeter genutzt. Zuletzt etwa die Werkschau "Stadtansichten". Auf diese Weise und mit einer Vielzahl anderer Aktionen wollen die Kreativen ihre Arbeiten einem breiten Publikum nahe bringen.

"Kunst und Kultur haben in Montabaur keine Tradition", sagt Thekla Greiner und verweist auf Ausstellungen in der Bürgerhalle - wo Werke zwischen "Orden und Dienstplänen" wohl kaum zur Geltung kämen. Und weil auch Museen fehlen, kommt sie zu dem Schluss: "Kultur, so wie wir sie uns vorstellen, ist für die Stadt nicht wichtig." Lutter und Straub nicken. "Man muss die Leute hier zum Jagen tragen", sagen sie.

Und doch: Nur meckern will hier keiner. Seit Stadtbürgermeister Klaus Mies im Amt sei, habe sich die Situation verbessert. Und es sei ja auch verständlich, dass die Stadt sparen müsse. Dennoch hoffen die drei für sich und für ihre Mitstreiter auf ein Zeichen: Sie wollen wahrgenommen und gefördert werden. Ein erster Schritt könnte es sein, dass regelmäßig Vertreter der Stadt zu Ausstellungen kämen, finden sie. Aber auch finanzielle Hilfe sei dringend nötig. Der absolute Wunschtraum dazu: ein Kulturzentrum im alten Bahnhof. Ein Platz, wo sich Ateliers, Theaterräume und Kinosäle unter einem Dach vereinen. Ein Ort, der Stadt und Künstlern gleichermaßen ein Forum sein könnte. Dass Kunst und Kultur angesichts leerer Kassen für die Stadt ein Luxus sein könnte - damit wollen sich Greiner, Lutter und Straub nicht zufrieden geben. Eine Stadt, die auf Tourismus setze, dürfe das Künstlerische nicht außen vor lassen. "Kunst und Kultur gehören dazu", davon ist Greiner überzeugt.

Sie sind von ihrer Sache überzeugt, die Leute aus dem "Kulturwerkraum". Deshalb arbeiten sie weiter. Das Projekt "Kunst am Bau" steht an, die Theatergruppe will auftreten, und Kurse sollen angeboten werden. Und schließlich ist da noch die "Initiative zur Kreisverkehrsinselgestaltung". Sie will Kunst in den Kreiseln installieren. Figur Moni gibt es bereits als Prototyp.

Westerwälder Zeitung - 22.06 2006

Gruppe Kulturwerkraum zeigt "Stadtansichten"WWZ 2006-05-31

MONTABAUR. Zu einer Ausstellung besonderer Art, die unter dem Motto "Stadtansichten" steht, lädt derzeit das Künstlerteam "Kulturwerk-raum" Montabaur in die vom Abriss verschonten Räume der ehemaligen Eisengießerei Olig, Werkstraße, neben dem "Capitol"-Kino, ein: Zahlreiche Exponate in verschiedenen Maltechniken, aber auch Skulpturen und Goldschmiedearbeiten sind zu sehen. Die Besonderheit: Alle ausgestellten Objekte beschäftigen sich mit ungewöhnlichen Motiven, an denen das 1000-jährige Montabaur so reich ist.

Zur Eröffnung waren etwa 150 geladene Gäste gekommen, die von der Vorsitzenden der Künstlervereinigung, Heike Lutter, willkommen geheißen wurden, die zudem ein eigens zu diesem Zweck verfasstes Märchen, "Der Mondbauer", aus eigener Feder vortrug. Weitere Willkommensgrüße entboten Rolf Köhnen sowie Stadtbeigeordneter Runald Herberts, der namens der Stadt die Veranstalter beglückwünschte. Der Chefkoch des Senioren-Wohnparks, Uwe Holzenthal, hatte eine lukullische Speisenfolge aus regionalen und internationalen Köstlichkeiten zusammengestellt, während das Weinhaus Karl Arnst mit besten Tropfen aus berühmten europäischen Weinregionen diente. Das Programm zur Eröffnung wurde von Josef Otto Schneider und Alex Jung, zwei heimischen Schriftstellern, mit Lyrik und Prosa ergänzt und erhielt eine musikalische Ergänzung durch das Duo "Auszeit" mit Arnulf Lambach und Daniel Lipskey. Auch eine mediale Präsentation unter dem Leitwort "Hallo, Montabaur!" von Susanne Schneider, Wolfgang Mohr und Bernhard Wagner, die sich mit Ansichten Montabaurer Sehenswürdigkeiten beschäftigte, zog die Aufmerksamkeit vieler Gäste auf sich.

Westerwälder Zeitung - 31.05.2006

Werkraum zeigt "Eindrücke" im Senioren-Wohnpark

WWZ 2006-02-01In der Caféteria des Senioren-Wohnparks, die sich zum Multifunktionsraum gewandelt hat, begrüßte Einrichtungsleiter Rolf Köhnen Künstler und Besucher der Ausstellung "Eindrücke" des Vereins Kulturwerkraum aus Montabaur. "Dass die Bilder nur Momentaufnahmen sein können" und dass sich diese mit dem Betrachten verändern, erklärte Köhnen anschaulich mit dem wechselnden Licht, bei dem man Bilder und Kunstwerke betrachtet. Der Kulturwerkraum wird ab Februar im Rahmen des Beschäftigungsprogrammes im Wohnpark wöchentlich "Gestalten mit Ton und Farbe" anbieten. Denn oft entdecken gerade ältere Menschen ihre Kreativität und damit ihre Liebe zur Kunst. Die Ausstellung ist täglich bis zum 15. März 2006 geöffnet. Zu sehen sind unter anderem Werke von Heike Lutter, Thekla Greiner, Alexandra Gawlowski, Martyna Baja, Karl Mock-Kunz, Heike Jesdinsky und Sabina Ibach (von links).

Westerwälder Zeitung - 01.02.2006

Seniorenwohnheim in Montabaur lud zum Bummeln und Shoppen ein - Heimische Vereine beteiligt

WWZ 2005-12-15Zum ersten Mal gab es für die Bewohner des Senioren-Wohnparks in Montabaur einen Adventsmarkt. Eine Vielzahl von Vereinen und Einrichtungsstätten aus Montabaur wirkten bei der Premiere des Marktes mit. "Der Markt soll zwar eine weihnachtliche und kulturelle Angebotsbereicherung für das Seniorenwohnheim sein, aber auch den Vereinen aus Montabaur die Möglichkeit bieten, ihre Finanzlage aufzubessern", erklärte Einrichtungsleiter Rolf Köhnen. An liebevoll, mit schöner Weihnachtsdekoration geschmückten Ständen boten unter anderem ein Holzkünstler, der Jugendchor der evangelischen Kirche und auch der Kulturwerkraum handgearbeitete, ausgefallene und traditionelle Kunstwerke an.

Westerwälder Zeitung - 15.12.2005

Westerwälder Hobby-Künstler schufen einen Adventskalender mit 24 kunstvollen Kästchen

Die Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur haben sich für die Weihnachtszeit etwasWWZ 2005-11-22 Besonderes einfallen lassen: Sie haben einen Adventskalender mit 24 verschiedenen kunstvollen Kästchen geschaffen. Das Gesamtkunstwerk ist noch bis Ende Dezember zu sehen.

MONTABAUR. Das Aufregende und Interessante an der Weihnachtszeit ist das Warten bis zum 24. Dezember. Und da darf natürlich, egal ob für Groß oder Klein, der beliebte Adventskalender nicht fehlen, der jeden Tag eine kleine Überraschung parat hält. Auch die Künstler des Kulturwerkraumes dachten sich dies und kamen auf die Idee, selbst einen individuellen Adventskalender mit Kunstcharakter zu entwerfen.

So machten sich 22 Künstler, eine Gruppe des Stadtmarketings Montabaur sowie die Theatergruppe "Cyan Cali Club" ans Werk, bastelten, hämmerten und malten, so dass 24 individuelle Weihnachtskalender-Kästchen im Kulturwerkraum Montabaur zum Bestaunen und Bewundern einladen. "Wir haben nur ein paar kleine Vorgaben gemacht, wie etwa die Größe des Kästchens, oder auch, dass ein Türchen zum Aufklappen an dem Kunstwerk sein muss. Denn jeder Künstler sollte einen großen Spielraum für die Ausgestaltung haben", erklärte Heike Lutter vom Kulturwerkraum. Nachdem Jürgen Lindner zur Einstimmung auf die weihnachtliche Ausstellung ein Adventsgedicht vorgetragen hatte, durften endlich die Kästchen geöffnet werden. Neugierig bestaunten die Besucher den Inhalt der einzelnen Adventskalender-Kästen und waren mitunter recht erstaunt, was sich ihnen dort offenbarte. Denn oftmals hatte man etwas ganz anderes hinter den Türchen erwartet.

Letztendlich waren alle Besucher von den vielfältigen und kreativen Ideen begeistert, die sich die Künstler für den Adventskalender hatten einfallen lassen. Besonders beeindruckte etwa das Kästchen, das sich beim Hineinschauen als Fenster entpuppte; interessant auch die Brotdose, die zum Schmuckkästchen umfunktioniert wurde, oder die Tür, hinter der sich als Überraschung ein pures Alltagschaos verbarg. "Obwohl natürlich noch nicht der 24. Dezember ist, dürfen natürlich an allen Ausstellungstagen alle Türchen geöffnet werden", betonte Heike Lutter und schmunzelte: "Darüber haben wir nämlich ein Abkommen mit Herrn Ruprecht getroffen." Zur musikalischen Untermalung während der Vernissage spielte die Musikgruppe "Auszeit" weiche Gitarrenmusik, und Frank Musekamp trug den Besuchern in gemütlicher Atmosphäre besinnliche Advents- und Weihnachtsgedichte vor. Eine schöne Ausstellung in der Vorweihnachtszeit, deren Besuch sich wirklich lohnt. Carolin Bingel

Die Weihnachtsausstellung im Kulturwerkraum Montabaur, Werkstraße 1 (am Kino Capitol), ist noch bis Ende Dezember zu sehen, jeweils sonntags in der Zeit von 14-18 Uhr.

Westerwälder Zeitung - 22.11.2005

Wer malt den schönsten Hahn?

Im Rahmen des Schustermarktes können Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren sowohl am Samstag, als auch am Sonntag (jeweils von 14 bis 16 Uhr) an einem Malwettbewerb teilnehmen. Veranstalter ist die Künstlergruppe "Kulturwerkraum", die auf dem Bürgundermarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz mit ihrem Stand vertreten sein wird. Unter fachkundiger Anleitung soll dabei das Wappentier unseres Nachbarlandes Frankreich - der gallische Hahn - gemalt werden. Wie, bleibt dabei ganz den kleinen Künstlern überlassen. Die schönsten Werke werden von einer Fachjury prämiert und mit kleinen Sachpreisen belohnt.

Westerwälder Zeitung - 14.07.2005

Spiel, Sport, Spaß für ganze FamilieWWZ 2005-07-01

MONTABAUR. Das Freizeitgelände Quendelberg, nur wenige hundert Meter vom Montabaurer Stadtzentrum entfernt, erlebt zurzeit eine Renaissance, die selbst Optimisten kaum für möglich gehalten hätten. Eine breit angelegte Bürgerinitiative aus Vereinen, Gruppen und Sponsoren arbeitet seit Monaten intensiv an der Erweckung des herrlich gelegenen Freizeitgeländes aus dem Dornröschenschlaf.

Die Montabaurer Künstlerinitiative "Kulturwerkraum" malt mit den Kindern eine riesige Raupe.

Westerwälder Zeitung - 01.07.2005

Ausstellung von Holzarbeiten

MONTABAUR. Mit der Ausstellung "Holz - das fünfte Element" eröffnet der Kulturwerkraum in Montabaur eine Reihe von Präsentationen zum Thema Elemente. Gezeigt werden Holzarbeiten von regionalen Künstlern. Die Ausstellung im Atelier am Kino Capitol in Montabaur wird Samstag, 8. Oktober, um 19 Uhr eröffnet und kann bis Sonntag, 6. November, jeden Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden.

Westerwälder Zeitung - 08.03.2005

WWZ 2005-03-02Sechs Mal optische und ein Mal akustische Kunst

Zu weichen Klarinettenklängen von Ute Jacke aus Welschneudorf lustwandelten die Besucher durch die erste Dozentenausstellung des Kulturwerkraums Montabaur. Nachdem die Schüler schon erfolgreich ihre erste Vernissage hinter sich brachten, zeigten nun vor allem die Dozenten kleine Momentaufnahmen ihres künstlerischen Schaffens. Ute Jacke, Schülerin von Dragene Drenski, der Songwriting-Kurse nach Farben und ohne Notenkenntnisse anbietet, war dabei der alleinige musikalische Part vorbehalten. Martyna Baja (Pastellkreide, Aquarelle), Heidi Hausmann (Acryl), Sabine Schnug-Breidenbach (Maltherapie), Maria Thul-Kämmel (Aquarell), Georg Weidmann (Glaskunst) und Lilo Zeitvogel (Malkurse für Kinder) prägten die symphatische Vernissage im Kulturwerkraum mit ihren Kunstwerken.

Westerwälder Zeitung - 02.03.2005

Kulturwerkraum: Sieben Künstler stellen aus

MONTABAUR. Der Kulturwerkraum Montabaur, Werkstraße 1 (am Kino "Capitol") präsentiert WWZ 2005-02-24eine Kunstausstellung mit Malereien und Zeichnungen. Ihre künstlerische Arbeit zeigen: Martyna Baja, Heidi Hausmann, Sabine Schnug-Breidenbach, Maria Thul-Kämmel, Georg Weidmann, Lilo Zeitvogel sowie der Musiker Dragène Drenski. Die Ausstellung wird am Samstag, 26. Februar, um 19 Uhr eröffnet. Die Arbeiten sind bis zum 20. März jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

Westerwälder Zeitung - 24.02.2005

Motive der Stadt, Engel in Ton und Herzen in Acryl

WWZ 2004-11-22Zum ersten Mal zeigen Künstler aus der Region bei einer Ausstellung im Kulturwerkraum (Atelier von Heike Lutter, Werkstraße 1) Arbeiten aus ihrer jüngsten Schaffensperiode. So zeigt Thekla Greiner Motive aus ihrer Heimatstadt Montabaur, Martyna Baja (Helferskirchen) präsentiert Zeichnungen märchenhafter Gestalten, Maria van Looken (Koblenz) zeigt Aktzeichnungen, und Maria Thul-Kämmel (Montabaur) stellt Landschaften und Farbkompositionen in Aquarelltechnik aus. Josef Straub (Montabaur) hat die von ihm geschaffenen Objekte und Schmuck mitgebracht, Sabine Schnug (Höhr-Grenzhausen) gibt Einblicke in ihre farbkompositorischen Malereien, Lilo Zeitvogel (Limburg), lässt Herzen in Acryl schlagen, Cordula Repenning (Höhr-Grenzhausen) stellt ihre Engel in Kapselbrand vor und Heike Lutter (Montabaur) Abstraktes und Gegenständliches in Acryl. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Dezember, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr, geöffnet. Einige der Künstler sind dabei persönlich vor Ort.

Westerwälder Zeitung - 22.11.2004

Ausstellung jüdischer Künstlerinnen mit Klezmer-Klängen eröffnet

WWZ 2004-06-22

90 Exponate der jüdischen Künstlerinnen Eva Cerbu, Tia Peltz, Clarette Wachtel und Alma Redlinger sind zurzeit in der Werkstraße 1 in den Ateliers von Heike Lutter (2. von links) und Heike Schönborn-Jösch (2. von rechts) in Montabaur zu bewundern. Die Vernissage erfreute sich eines enormen Zuspruchs. Alma Redlinger selbst kam zur Eröffnung (auf dem Foto rechts vor ihren "Vier Jahreszeiten"). Die Künstlerinnen haben trotz erheblicher Repressalien im und im Einzelfall auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg ein bedeutendes Kunstschaffen aufzuweisen (die WZ berichtete). Die Ausstellung, die durch die Kontakte von Bernhilde Skrebutis (links) von der Montabaurer Kunsthandlung "Kunst & Antik am Rebstock" zu Künstlerkreisen in Rumänien zustande kam, ist bis zum 4. Juli samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Irith Gabriely und Martin Wagner (rechtes Foto) gaben der Vernissage mit Klezmermusik den passenden musikalischen Rahmen.

Westerwälder Zeitung - 22.06.2004

Ergotherapeutin und Malerin mit neuem AngebotWWZ 2004-05-13

MONTABAUR. Die Kreisstadt ist um ein kulturelles Zentrum reicher: Jetzt eröffneten die Kunst- und Ergotherapeutin Heike Schönborn-Jösch und die Malerin und Schauspielerin Heike Lutter, Mitbegründerinnen der Initiative "Kultur-Werk-Straße 1", in Räumen am Kino "Capitol" Ateliers und Werkstätten für Kunst und Therapie.

Heike Schönborn-Jösch bietet einerseits im "Atelier Kunst und Therapie" Raum für kreatives Tun und für kunsttherapeutische Angebote. Andererseits hat sie unter dem Titel "Galerie und Raum" Möglichkeiten für Workshops, Seminare, Ausstellungen und Feiern geschaffen.

Heike Lutter versammelt in ihrer Kreativwerkstatt Künstler und künstlerisch Interessierte, um ihnen dort Gelegenheit zum Arbeiten und Lernen zu geben. Bildende Kunst gehört ebenso zum Spektrum wie auch die Musik. In der Kreativwerkstatt sind samstags künftig auch die Arbeiten von Heike Lutter zu sehen.

Rund 200 Gäste nutzten die Eröffnung, um die Räume zu besichtigen und die dort bereits ausgestellten Arbeiten unterschiedlicher Künstler aus der Region zu betrachten.

Stadtbürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken würdigte die Initiative der beiden Frauen als einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Umfeldes am ICE-Bahnhof und der Kreisstadt insgesamt.

Die Ausstellung ist auch noch am Sonntag, 16. Mai, von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Westerwälder Zeitung - 13.05.2004


Archiv
2004 - 2006

November - Dezember 2006

Beschwingt und beflügelt
Weihnachtsausstellung 2006
Eröffnung 24. Nov. bis 17. Dez. 2006

September 2006

Kulturwerkfestival
Kulturwerkraum, Halle 5, Montabaur Ensemble Theater
präsentieren ein
"Freundschaftsspiel"
am 22./23./24.9.2006
Programm

Offene Ateliers in Rheinland-Pfalz 2006
Malerei von Thekla Greiner
am 16./17.9. und der 23./24.9.2006, Sa + So von 14 - 18 Uhr

Juni/Juli 2006

"Der Sucher - Werke von Klaus Dahlem"
Eröffnung: 30.Juni 2006, 19 Uhr
mehr über die Ausstellung

Mai/Juni 2006

"Montabaur - Stadtansichten"
Jubiläumsausstellung:
D
er Kulturwerkraum wurde 2 Jahre alt!
Dauer der Ausstellung 19. Mai - 11. Juni


Januar-März 2006

"Eindrücke"
Gemeinschaftsausstellung des Kulturwerkraum e.V.
Senioren Wohnpark Montabaur,
Joseph-Kehrein-Straße 1, 56410 Montabaur
vom 26.1. bis 15.3.2006.

Teilnehmer:
Martyna Baja
Alexandra Gawlowski
Thekla Greiner
Sabina Ibach
Heike Jesdinsky
Heike Lutter
Karl Mock- Minning
Theresia Müller- Kunz
Josef Straub
Maria Thul- Kämmel

Dezember 2005

Weihnachtsausstellung 2005:
ein Adventskalender mit Werken von 24 Künstlern

"Weihnachtskarten malen in Aquarell und Mischtechniken"
Workshop mit Martyna Baja

November 2005

Eröffnung der Weihnachtsausstellung 2005
“24 Künstler gestalten einen Adventskalender”

"Spannende Abenteuer mit Ton",
Keramikkurs für Kinder, Leitung: Sabina Ibach.

Oktober 2005

Teilnahme am Maximiliansmarkt der Stadt Montabaur.


Kinderkunstwoche in den Herbstferien
Fotos

Preisverleihung - Kindermalwettbewerb
"Der gällische Hahn" im Kulturwerkraum.
Fotos


Eröffnung der Ausstellung “Holz – das 5. Element”

September 2005

Offene Ateliers in Rheinland-Pfalz,
Ausstellung von Thekla Greiner

"Tiere zeichnen und malen",
Malkurs für Kinder,
Leitung: Martyna Baja

Neue Räume werden renoviert!

Schustermarkt Montabaur, der Kulturwerkraum nahm aktiv teil!

August 2005

Sommerpause.
Der Kulturwerkraum hat zwei neue Ausstellungs- und Arbeitsräume!

Juli 2005

Malaktion mit Kindern
im Rahmen vom Familientag am Quendelberg, 3.7.2005
Fotos

Juni 2005

"Blumenaquarelle"
Wochenendkurs mit Martyna Baja

"Kinderatelier – die Farbreise geht weiter!"
Leitung: Maria Thul-Kämmel und Lilo Zeitvogel

März 2005

Dozentenausstellung, s. auch Fotos

"Malen mit den Acrylfarben ROT, BLAU und GELB"
Malkurs mit Heidi Hausmann

Vereinsgründung Kulturwerkraum e.V.
Der gemeinnützige Verein verfolgt das Ziel der kulturellen Bildung,
insbesondere der Verbreitung von künstlerischem Schaffen.

Februar 2005

Januar 2005

"Kinderatelier – eine Farbreise"
Leitung: Maria Thul-Kämmel und Lilo Zeitvogel

"Aktzeichnen"
Wochenendkurs mit Maria van Looken

„Kinderbilder verstehen... “
Vortrag
mit Sabine Schnug-Breidenbach

Dezember 2004

Weihnachtsausstellung

November 2004

Eröffnung der Weihnachtsausstellung

Aquarellkurs mit Martyna Baja

Zeichnen für Fortgeschrittene, Leitung: Martyna Baja

September 2004

"Zeichnen und Skizzieren für Anfänger"
Leitung: Martyna Baja


August 2004

Der Kulturwerkraum ist ONLINE!

Juni/Juli 2004

"Zeichnen und Skizzieren für Anfänger"
Leitung: Martyna Baja

"Tiffany-Glasgestaltung "
mit Georg Weidmann

Mai 2004

Der Kulturwerkraum wurde eröffnet!